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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen -

Mit 15 hat­te er der Neu­en Deut­schen Wel­le ih­ren ex­zen­trischs­ten Hit „Fred vom Ju­pi­ter“be­schert und dar­auf­hin be­schlos­sen, sein Le­ben der Kunst zu wid­men. In­zwi­schen kennt sich Andre­as Dorau sehr gut aus im deut­schen Kunst­be­trieb und ver­öf­fent­licht nach wie vor re­gel­mä­ßig sehr schö­ne CDs. Mit Sven Re­ge­ner (Ele­ment Of Cri­me) als Ghost­wri­ter er­zählt er nun in dem kurz­wei­li­gen Buch „Är­ger mit der Uns­terb­lich­keit“vie­le wit­zi­ge Ge­schich­ten aus sei­nem Le­ben. Wie er bei­spiels­wei­se nachts bei Die­ter Boh­len klin­gel­te, der aber nicht auf­mach­te. Oder wie er sein Idol Roy Wood (Grün­der des Electric Light Orches­tra) frag­te, ob der sein neu­es Al­bum pro­du­zie­ren wol­le (Wood ver­lang­te dann aber viel zu viel Geld). Die FAZ schrieb: „Trash-Pop vom Feins­ten, über den das Duo Andre­as Dorau/ Sven Re­ge­ner so wun­der­bar ko­ket­tie­rend er­zäh­len kann, dass die Lö­cher aus dem Kä­se flie­gen. Das Buch ge­hört auf den Zet­tel al­ler Pop-In­ter­es­sier­ten.“Und die taz meint: „Wer die­se An­ek­do­ten nicht ko­misch fin­det, fin­det gar nichts ko­misch.“Dem ist nichts hin­zu­zu­fü­gen.

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