Po­li­zei hat Si­cher­heits­be­den­ken

Heu­ti­ge Par­tie ge­gen Aus­tria Salz­burg ab­ge­sagt / Mor­gen zwei Test­spie­le

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport -

Ei­gent­lich woll­te der Karls­ru­her SC heu­te im Trai­nings­la­ger in Scheffau zu­nächst sein ers­tes Test­spiel ge­gen den tsche­chi­schen Erst­li­gis­ten FK Pi­bram be­strei­ten, um dann am Nach­mit­tag beim ös­ter­rei­chi­schen Zweit­li­ga-Auf­stei­ger SV Aus­tria Salz­burg, der vom ehe­ma­li­gen KSC-Coach Jörn An­der­sen trai­niert wird, ei­nen zwei­ten Test zu ab­sol­vie­ren. Die Be­geg­nung in Salz­burg wur­de aber von der Po­li­zei we­gen „Si­cher­heits­be­den­ken“ab­ge­sagt, weil sich an­geb­lich ei­ni­ge Bus­se mit ge­walt­be­rei­ten KSCFans auf den Weg nach Salz­burg ge­macht ha­ben sol­len, um sich dort mit Gra­zer „Fans“zu tref­fen. Da­durch wur­de die kom­plet­te Sonn­tags­pla­nung über Bord ge­wor­fen und der Zweit­li­gist be­strei­tet heu­te über­haupt kei­ne Par­tie. Chef­coach Mar­kus Kauc­zin­ski wird sei­ne Spie­ler statt­des­sen er­neut zum Trai­ning bit­ten, al­ler­dings nur zu ei­ner mor­gend­li­chen Ein­heit. Der Nach­mit­tag bleibt trai­nings­frei und soll für ei­ne ge­mein­sa­me Un­ter­neh­mung ge­nutzt wer­den. Zwei Test­spie­le wur­den für den mor­gi­gen Mon­tag neu ter­mi­niert. Mit dem FK Pi­bram hat man sich ver­stän­digt, um 11 Uhr in Scheffau zu spie­len und für den Abend wur­de ein Test ge­gen den rus­si­schen Erst­li­gis­ten FK Ufa ver­ein­bart. Ge­spielt wird um 18.45 Uhr auf dem Platz des SC Schwaz, rund 40 Ki­lo­me­ter von Scheffau ent­fernt. Drei schweiß­trei­ben­de Ta­ge lie­gen mitt­ler­wei­le hin­ter den KSC-Spie­lern, die sich seit Don­ners­tag in Ti­rol das not­wen­di­ge Rüst­zeug für die neue Sai­son ho­len wol­len. Mit 30 Spie­lern und rund 1,5 Ton­nen Ge­päck check­te der KSCTross im Vier-Ster­ne-Ho­tel „Kai­ser in Ti­rol“ein, wo die Mann­schaft bes­te Be­din­gun­gen vor­fin­det, um sich auf die Trai­nings­ar­beit zu kon­zen­trie­ren. Und die hat es in sich, zu­mal auch am „Wil­den Kai­ser“in der Mit­tags­zeit Tem­pe­ra­tu­ren von 30 Grad Cel­si­us und mehr ge­mes­sen wur­den. Des­halb wur­den die Vor­mit­tags­ein­hei­ten schon auf 9.30 Uhr ge­legt, am Abend geht es erst um 17.30 Uhr wie­der auf den Platz und man­cher Spie­ler ist froh, sich da­nach in den be­reit­ste­hen­den Eis­ton­nen ab­küh­len zu kön­nen. Der gu­ten Lau­ne in der Mann­schaft tut dies aber kei­nen Ab­bruch, wie Sport­di­rek­tor Jens Todt sagt. „Das Ho­tel ist gut, das Es­sen und auch die Stim­mung sind gut“, mein­te der KSC-Sport­chef und äu­ßer­te sich auch zu den Wech­sel­ab­sich­ten von Rou­wen Hen­nings und Phil­ipp Max. Für Hen­nings hat­te 1860 München 1,6 Mil­lio­nen ge­bo­ten, für Max der FC Augs­burg 1,2 Mil­lio­nen. Sum­men, die dem KSC zu we­nig wa­ren. Seit­her „gab es kei­ne Kon­tak­te zu 1860 München oder dem FC Augs­burg mehr“, so Todt. Dass der KSC die Spie­ler zie­hen las­sen wür­de, schloss er aber nicht aus, „ob­wohl wir sie nicht ab­ge­ben wol­len“. Auch Todt weiß, dass dem KSC Trans­fer­ein­nah­men gut tun wür­den und er spricht des­halb auch von ei­nem „Spa­gat“zwi­schen sport­li­chen Wün­schen und wirt­schaft­li­cher Not­wen­dig­keit. Bis­lang sind aber bei­de noch im Trai­nings­la­ger mit da­bei und so kann Chef­trai­ner Mar­kus Kauc­zin­ski in den Test­spie­len auch wei­ter auf Hen­nigs und Max zu­rück­grei­fen. Be­vor es dann am kom­men­den Frei­tag wie­der nach Hau­se geht, steht mit dem rus­si­schen Erst­li­gis­ten Ru­bin Kasan am Mitt­woch, 18.45 Uhr in Saal­fel­den, das letz­te Test­spiel auf dem Pro­gramm.

Bei Hen­nings und Max wei­ter ge­sprächs­be­reit

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