Wie gut ken­nen Sie den Na­tio­nal­park?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Noch gar nicht, aber ich will un­be­dingt hin“, meint Jeff Seems (27), ITBe­ra­ter und -Ver­trieb­ler aus Karls­ru­he. „Ich bin ur­sprüng­lich aus Chi­ca­go. Je­der Ame­ri­ka­ner kennt den Schwarz­wald von Kind­heit an aus Ge­schich­ten. Jetzt als Er­wach­se­ner be­geg­net er mir wie­der – in echt.“ „Ich ha­be die Dis­kus­sio­nen ver­folgt“, sagt Hel­ga Gruber (75), Rent­ne­rin aus Karls­ru­he. „Das Bei­spiel Lü­ne­bur­ger Hei­de zeigt, dass es funk­tio­niert, wenn Na­tur Na­tur sein darf. Der Bor­ken­kä­fer ist im Schwarz­wald nicht das Pro­blem, son­dern Men­schen, die die Um­welt nicht ach­ten.“ „Die Ent­wick­lung ha­be ich na­tür­lich mit­be­kom­men“, er­klärt Ul­rich Schuh­ma­cher (67), Ar­chi­tekt aus Karls­ru­he. „Ich ge­he gern wan­dern und ma­che Aus­flü­ge in den Schwarz­wald. Es ist schön, dass die meis­ten Leu­te nun für den Na­tio­nal­park sind und sich die Na­tur re­ge­ne­rie­ren kann.“ „Ich selbst ken­ne ihn noch nicht, aber mein Mann war schon dort“, er­zählt Evi Fe­ren­di (39), Fach­kraft in der Ho­tel­le­rie aus Karls­ru­he. „Bis­lang hat­te ich noch kei­ne Zeit, da ich erst we­ni­ge Mo­na­te in Deutsch­land bin. Auch in mei­ner Hei­mat Grie­chen­land gibt es Na­tio­nal­parks.“ „Ziem­lich gut“, sagt Hel­ga End­ler-Kumm (69), Rent­ne­rin aus Karls­ru­he. „Ich bin sehr häu­fig im Schwarz­wald un­ter­wegs. Die Ein­rich­tung des Na­tio­nal­parks fin­de ich gut. Die Na­tur wird da­durch wie­der ur­sprüng­li­cher. Bei­spiels­wei­se ent­steht auf ver­wit­ter­ten Bäu­men neu­es Le­ben.“ „Ich ha­be dar­über ge­le­sen“, ant­wor­tet De­nis Hein­rich (21), Stu­dent aus Pforz­heim. „Ein Ge­biet, in dem die Na­tur wirk­lich Na­tur sein kann, ent­spricht dem Ge­dan­ken ei­nes Na­tio­nal­parks am bes­ten. Da ich gern drau­ßen bin, möch­te ich auch ger­ne ein­mal hin­fah­ren.“

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