Ge­stat­ten: „Frei“und „Berg“aus Frei­berg

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - Tho­mas Liebs­cher

gau. Auch nicht mit dem Frei­berg am Neckar oder mit Frei­tal bei Dres­den, wo teils ras­sis­ti­sche Pro­tes­te gera­de für we­ni­ger an­ge­neh­me Be­kannt­heit sor­gen. Selbst­be­wusst deu­te­ten Freis El­tern be­reits 2012 an, dass sie für ein Ge­schwis­ter­chen ei­nen ganz be­stimm­ten Na­men Kopf hät­ten ... Und es klapp­te. Die Städ­te­part­ner­schaft wur­de kom­plet­tiert. Ei­ne klei­ne „Berg“kam auf die Welt. Die da­zu ver­brei­te­te chi­ne­si­sche Be­deu­tung lau­tet „lie­ben­de Toch­ter des Kö­nigs.“Al­les in die­ser Hei­mat­lie­be fügt sich al­so wun­der­bar. Freu­en wir uns zu­dem, dass sich die El­tern nicht im na­hen Zwi­ckau, in Salz­git­ter oder gar in Schwein­furt ken­nen­lern­ten. Frei­bergs Ober­bür­ger­meis­ter lud die klei­ne Berg Beige Eli­sa­beth Shen so­gar ins Rat­haus ein. Dort drü­cke sie ih­ren Fuß in ein Stem­pel­kis­sen und trug sich höchst­per­sön­lich ins – nein, nicht ins (vor­han­de­ne) Gol­de­ne Buch ein. Frei­berg, die Sil­ber­stadt, be­sitzt seit dem ers­ten chi­ne­si­schen Frei-Zei­chen zu­sätz­lich ein Sil­ber­nes Buch, um et­was an­ders pro­mi­nen­te Men­schen und ih­re Ge­schich­ten zu wür­di­gen.

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