HIN­TER­GRUND

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen -

Die Wein­berg­schne­cke (He­lix Po­ma­tia) ist in Deutsch­land nach der Bun­des­ar­ten-schutz­ver­ord­nung be­son­ders ge­schützt. Ihr Haus kann ei­ne Hö­he von bis zu fünf Zen­ti­me­tern er­rei­chen. Sie mag Le­bens­räu­me wie We­grän­der, He­cken und Ge­bü­sche, aber auch lich­te Wäl­der und Gär­ten. Wein­berg­schne­cken wur­den seit Ur­zei­ten ge­sam­melt und ge­ges­sen. Vom Mit­tel­al­ter bis ins 19. Jahr­hun­dert hin­ein wur­den Wein­berg­schne­cken oft von Mön­chen in Klos­ter­gär­ten ge­hal­ten. Da die Schne­cke we­der als Fisch noch als Fleisch galt, durf­te sie auch in der Fas­ten­zeit ge­ges­sen wer­den. Durch un­kon­trol­lier­tes Ab­sam­meln wur­den die Be­stän­de auf ein Mi­ni­mum re­du­ziert. Die ers­te Schne­cken­zucht­an­la­ge in Deutsch­land wur­de 2003 ge­grün­det.

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