Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaub -

Neue Selbst­fah­rer-Rou­te: Das Unesco-Wel­ter­be Fra­ser Is­land lässt sich jetzt auf neue Wei­se er­kun­den: über den Gre­at Beach Dri­ve mit dem Ge­län­de­wa­gen. Da­bei geht es non­stop 200 Ki­lo­me­ter am Strand ent­lang auf die größ­te Sand­in­sel der Welt, teilt Queens­land Tou­rism mit. Die Stre­cke ist bei Eb­be erst­mals oh­ne Un­ter­bre­chun­gen be­fahr­bar und bie­tet ei­ne Al­ter­na­ti­ve zur As­phalt­stra­ße. Le­dig­lich die Meer­enge zwi­schen Fest­land und Fra­ser Is­land wird mit ei­ner Fäh­re über­wun­den. Ab Noo­sa führt die Sand­pis­te durch den Gre­at San­dy Na­tio­nal­park bis zum Rain­bow Beach und von dort wei­ter auf Fra­ser Is­land. Vie­le An­bie­ter in der Re­gi­on ha­ben ge­führ­te Tou­ren im Pro­gramm. Mit ei­ner Er­laub­nis des Na­tio­nal­parks kön­nen Miet­wa­gen­ur­lau­ber die Rou­te mit ei­nem Ge­län­de­wa­gen aber auch auf ei­ge­ne Faust be­fah­ren. Die er­laub­te Höchst­ge­schwin­dig­keit be­trägt 80 St­un­den­ki­lo­me­ter. In­for­ma­tio­nen zum Gre­at Beach Dri­ve, über die Ge­zei­ten und den ak­tu­el­len Zu­stand der Sand­stra­ße gibt es un­ter www.aus­tra­li­as­na­tu­re­co­ast.com.

Som­mer­pa­last nach­ge­baut: In Chi­na steht jetzt ein Nach­bau des Al­ten Som­mer­pa­las­tes in Pe­king. Das Re­pli­kat be­fin­det sich in Don­gyang in der Pro­vinz Zhe­jiang. Es er­streckt sich über 400 Hekt­ar auf dem Ge­län­de der Heng­di­an Film­stu­di­os und soll da­mit die glei­che Grö­ße ha­ben wie das Ori­gi­nal, das 1860 von bri­ti­schen und fran­zö­si­schen Trup­pen zer­stört wur­de – er­baut wor­den war es im 18. Jahr­hun­dert. Der Nach­bau hat­te 2012 be­gon­nen. Ei­ni­ge Tei­le wer­den noch ge­baut und sol­len im kom­men­den Jahr für Be­su­cher zu­gäng­lich sein.

Schlech­tes Be­neh­men: Fast die Hälf­te der Ur­lau­ber (44 Pro­zent) hat schon ein­mal ins Meer oder den Pool ge­pin­kelt. Das geht aus ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge des Markt­for­schungs­in­sti­tuts In­sa Con­su­le­re her­vor. 39 Pro­zent steck­ten sich heim­lich et­was vom Früh­stücks­bü­fett ein, um es spä­ter als kos­ten­lo­sen Mit­tags­snack zu ge­nie­ßen. Und sie­ben Pro­zent prell­ten schon ein­mal die Ze­che. Je­der Fünf­te (20 Pro­zent) ließ so­gar schon et­was aus dem Ho­tel mit­ge­hen. Oft steht dem Ur­laub die Ar­beit oder die Schu­le im Weg – oder eben nicht: 38 Pro­zent ga­ben zu, schon ein­mal wäh­rend der Ar­beit für den Ur­laub re­cher­chiert zu ha­ben. Je­der Zehn­te (10 Pro­zent) hat sich be­reits ein­mal krank­ge­mel­det, um ei­nen Tag frü­her in den Ur­laub zu fah­ren. Und rund eben­so vie­le (elf Pro­zent) ha­ben dem Kind ei­ne Ent­schul­di­gung für die Schu­le ge­schrie­ben, um län­ger in den Ur­laub fah­ren zu kön­nen. Für die Um­fra­ge im Auf­trag der Rei­se­platt­form Tra­vel­zoo wur­den im Mai die­ses Jah­res 2 148 Be­woh­ner Deutsch­lands zu ih­ren Ur­laubs­ge­heim­nis­sen be­fragt.

Ver­ges­sen im Flie­ger: Vie­le Flug­rei­sen­de las­sen Din­ge im Hand­ge­päck­fach lie­gen. Bei der Flug­ge­sell­schaft Bri­tish Air­ways ge­hö­ren Smart­pho­nes, Uh­ren und Män­tel zu den am häu­figs­ten als ver­lo­ren ge­mel­de­ten Ar­ti­keln, be­rich­tet die Air­line. Man­che Pas­sa­gie­re mel­den aber auch we­ni­ger wert­vol­le Din­ge als ver­misst: Un­ter den aus­ge­fal­lens­ten Ge­gen­stän­den wa­ren in den ers­ten Mo­na­ten des Jah­res et­wa ei­ne Zahn­span­ge, ein Reit­helm, Würst­chen und ei­ne Pa­ckung Waf­feln. Ein Pas­sa­gier ver­miss­te auch sein Fo­to ne­ben der Frei­heits­sta­tue, ein an­de­rer drei Glä­ser Mar­me­la­de.

Wich­ti­ge Ty­phus-Prä­ven­ti­on: Mul­ti­re­sis­ten­te Ty­phus-Er­re­ger ha­ben sich welt­weit aus­ge­brei­tet. Des­halb wer­den ei­ne Imp­fung und Hy­gie­ne für Rei­sen in Ty­phus­ge­bie­te zu­neh­mend wich­ti­ger, er­klärt das Cen­trum für Rei­se­me­di­zin (CRM). Für Ur­laubs­rei­sen­de ste­hen ei­ne Schluck­imp­fung und ein mit der Sprit­ze ver­ab­reich­ter Impf­stoff zur Ver­fü­gung. Al­ler­dings liegt die Schutz­ra­te dem CRM zu­fol­ge nur bei 60 bis 70 Pro­zent. Zu­sätz­li­che Schutz­maß­nah­men sind al­so sinn­voll: Rei­sen­de soll­ten Trink­was­ser in Ty­phus­ge­bie­ten nur ab­ge­füllt kau­fen. Auf Eis­wür­fel wird bes­ser ver­zich­tet. Ro­he und nicht aus­rei­chend er­hitz­te Spei­sen wie Sa­la­te, Mee­res­früch­te und un­ge­schäl­tes Obst soll­te man mei­den.

Fo­to: Tou­rism and Events Queens­land

Rie­si­ge Sand­kis­te: Fra­ser Is­land in Aus­tra­li­en kann jetzt mit dem Ge­län­de­wa­gen auf ei­ge­ne Faust be­sucht wer­den – über den Gre­at Beach Dri­ve.

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