Ge­glück­te Ge­ne­ral­pro­be

KSC schlägt den FC Ma­la­ga mit 3:1

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport -

Nach der ge­glück­ten Ge­ne­ral­pro­be ge­gen den FC Ma­la­ga kann KSCTrai­ner Mar­kus Kauc­zin­ski ab mor­gen mit dem „Fein­tu­ning“für den Sai­son­start am kom­men­den Sams­tag (25. Ju­li) bei der Spvgg Greu­ther Fürth be­gin­nen, wo der KSC um 13 Uhr am Sta­di­on am Lau­ben­weg sei­ne Vi­si­ten­kar­te ab­gibt. Beim 3:1 (1:0)-Er­folg am Frei­tag­abend über den spa­ni­schen Erst­li­gis­ten, der noch bis heu­te sein Trai­nings­la­ger beim FV Ba­den-Oos auf­ge­schla­gen hat, er­ziel­ten Er­win „Jim­my“ Hof­fer (33.), Bou­ba­car Bar­ry (77.) und Pas­cal Köp­ke (79.) die Tref­fer für den KSC. Nor­din Am­ra­bat ge­lang in der 53. Mi­nu­te mit ei­nem ab­ge­fälsch­ten Schuss der zwi­schen­zeit­li­che Aus­gleich für die Spa­nier. Vor of­fi­zi­ell 2 292 Zu­schau­ern lie­fer­te der KSC ei­ne Leis­tung ab, „mit der man un­term Strich zu­frie­den sein konn­te“, bi­lan­zier­te Kauc­zin­ski. Für den KSCCoach, dem mit En­ri­co Va­len­ti­ni (Mus­kel­fa­ser­riss), Sascha Traut (In­nen­band­ver­let­zung im Knie) und Nach­wuchs­spie­ler Mat­thi­as Ba­der (Au­ßen­band­riss im Sprung­ge­lenk) al­le drei Rechts­ver­tei­di­ger ver­let­zungs­be­dingt fehl­ten, war vor al­lem die Er­kennt­nis wich­tig, „dass wir auf der rech­ten Ab­wehr­sei­te den­noch nicht nackt da­ste­hen“, wie er sag­te. „Wir ha­ben mit Mar­tin Stoll je­man- den, der das kann“, war Kauc­zin­ski mit der Leis­tung des In­nen­ver­tei­di­gers auf der Au­ßen­bahn zu­frie­den, lob­te aber auch Nach­wuchs­mann Ja­nik Dehm, der in der 70. Mi­nu­te Stolls Platz ein­nahm. Die zwei­te Er­kennt­nis, die der KSCÜbungs­lei­ter aus die­sem Spiel mit­neh­men kann, ist die, dass „die Jun­gen den Al­ten das Le­ben schwer ma­chen kön­nen“, wie er sag­te. Das traf ins­be­son­de­re auf Mar­vin Meh­lem und Bou­ba­car Bar­ry zu, die nach ih­rer Ein­wechs­lung, auch zur Freu­de von KSC-Prä­si­dent In­go Wel­len­reu­ther, selbst­be­wusst auf­spiel­ten und die spa­ni­sche Ab­wehr mehr­mals in Ver­le­gen­heit brach­ten. Im An­griff setz­te Kauc­zin­ski er­neut auf die Dop­pel­spit­ze Hen­nings und Hof­fer, die im­mer bes­ser har­mo­nie­ren, auch wenn bei bei­den noch reich­lich Luft nach oben ist. Dass Rou­wen Hen­nings den KSC noch ver­las­sen wird, ist üb­ri­gens nach wie vor eben­so un­ge­klärt wie die Zu­kunft von Phil­ipp Max. Al­ler­dings macht Prä­si­dent Wel­len­reu­ther deut­lich, „dass wir we­der Hen­nings noch Max ab­ge­ben wol­len“. Bei­de wer­den des­halb vor­aus­sicht­lich auch in Fürth in der Start­elf ste­hen, was für Hi­ro­ki Ya­ma­da noch nicht klar ist. Der Ja­pa­ner wur­de am Frei­tag ge­schont, weil er nach wie vor mus­ku­lä­re Pro­ble­me in der Wa­de hat. Aber noch ist ja fast ei­ne Wo­che Zeit, bis es „end­lich wie­der los­geht“, sagt Kauc­zin­ski, der wie al­le an­de­ren beim KSC dem Sai­son­start ent­ge­gen­fie­bert. Ent­ge­gen­fie­bern wer­den heu­te auch die KSC-Fans dem tra­di­tio­nel­len Fa­mi­li­en- tag, der ab 11 Uhr im Wild­park be­ginnt und mit der Vor­stel­lung der Mann­schaft um 13 Uhr und der Au­to­gramm­stun­de der Pro­fis um 14 Uhr sei­ne Hö­he­punk­te

Heu­te, ab 11 Uhr: Fa­mi­li­en­tag des KSC

hat. Da­ne­ben gibt es aber noch je­de Men­ge Mit­mach­ak­tio­nen im Wild­park, wo al­le Fans der Blau-Wei­ßen auf ih­re Kos­ten kom­men wer­den.

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