Durchblick: Trans­pa­renz liegt wei­ter im Trend

Trans­pa­renz bleibt auch im Herbst ein gro­ßes The­ma

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - mag

Die­se Tei­le ha­ben den Durchblick: Klei­dung mit gro­ßen Luft­ma­schen, durch­sich­ti­gen Stof­fen oder Spit­zen­ein­sät­zen sind der­zeit sehr be­liebt. Und die Trans­pa­renz hat Zu­kunft, denn auch in der Herbst-/Win­ter­sai­son 2015/16 setz­ten zahl­rei­che De­si­gner auf Durchblick (un­se­re Fo­tos zei­gen De­si­gner­vor­schlä­ge für die neue Sai­son). Doch die ver­füh­re­ri­schen Klei­dungs­stü­cke ha­ben auch ih­re Tücken. Denn man darf und will ja nicht al­les zei­gen. Wie geht man al­so im All­tag mit den Mo­de­hits um? Zu­nächst ein­mal: Als Out­fit für den Ar­beits­tag soll­te man trans­pa­ren­te Stof­fe und Net­ze ih­rer un­se­riö­sen Wir­kung we­gen ver­mei­den, sagt Per­so­nal-Shop­pe­rin Ka­trin Thörl-Schultz aus Re­gens­burg. An­de­rer­seits: „In der Frei­zeit oder auch auf ei­ner Par­ty kommt die durch­sich­ti­ge Mo­de aber gut an“, meint Mo­de­be­ra­te­rin Amela Bev­ab aus Kals­dorf bei Graz. Tat­säch­lich han­delt es sich um ei­nen mo­der­nen Ci­ty-Look. Wo­bei die Far­be ent­schei­dend ist: Schwar­ze Tei­le, die in der neu­en Sai­son die Na­se vorn ha­ben, wir­ken oft ziem­lich se­xy, jetzt im Som­mer spie­len vor al­lem sol­che in Weiß, Nu­de und Sma­ragd­grün die Haupt­rol­le. Kom­bi­niert wer­den soll­ten trans­pa­ren­te Hin­gu­cker mit eher un­auf­fäl­li­gen Klei­dungs­stü­cken. „Die Kom­bi­na­ti­on mit Trans­pa­ren­tem oder Netz er­for­dert ein gu­tes Stil­be­wusst­sein, da­mit der Look nicht über­trie­ben oder de­plat­ziert wirkt“, sagt Thörl-Schultz. Zu ei­nem trans­pa­ren­ten Ober­teil mit oder oh­ne Spit­ze pas­sen zum Bei­spiel Denim-Tei­le: Skin­ny-Je­ans, Schlag­ho­sen, Rö­cke oder Je­ans-Shorts im an­ge­sag­ten De­s­troy­e­dLook. Auf viel Schmuck und Ac­ces­soires soll­te man lie­ber ver­zich­ten. Am Abend geht auch der ro­cki­ge Look: ei­ne ed­le Sei­den­or­gan­za-Blu­se zur Le­der­ho­se, Le­der-Shorts oder zur ele­gan­ten schwar­zen Stoff­ho­se, even­tu­ell noch mit ei­nem schwar­zen Bla­zer. „Wich­tig da­bei ist es, da es sich ten­den­zi­ell um ei­ne ele­gan­te Gar­de­ro­be han­delt, Ab­satz­schu­he zu tra­gen“, sagt Per­so­nal-Shop­pe­rin Andrea La­ke­berg aus Berlin. Turn­schu­he pas­sen zu jün­ge­ren, schlan­ken Frau­en, die bei­spiels­wei­se ein Netz­top zum kur­zen Rock tra­gen. Ein No-Go ist aber, die Tops und Shirts zu sport­li­cher Klei­dung zu tra­gen: „Die Spor­tho­se ist ja wie­der in al­ler Mun­de, aber da­zu bit­te kei­ne ele­gan­ten Blu­sen und Ober­tei­le kom­bi­nie­ren“, warnt La­ke­berg. Un­ter den luf­ti­gen Tei­len soll­te im­mer die nack­te Haut zum Vor­schein kom­men. „Das macht den Look ja gera­de aus.“Als Far­be für den BH emp­fiehlt Thör­lSchultz ent­we­der Nu­de oder Ton-in-Ton. „In ei­ni­gen Kol­lek­tio­nen wur­den auch schwar­ze Trans­pa­rent­blu­sen oh­ne BH zum Abend­bla­zer ge­zeigt“, sagt Thör­lSchultz. Das sei al­ler­dings sehr ge­wagt und nicht un­be­dingt all­tags­taug­lich. Wer ge­wis­se Kör­per­zo­nen ka­schie­ren will, greift laut La­ke­berg bes­ser zu Shirts mit trans­pa­ren­ten Ein­sät­zen statt zu kom­plet­ten Netz­o­ber­tei­len. Shirts mit Strick- oder Hä­kel­ein­sät­zen sit­zen laut La­ke­berg auch lo­cke­rer: Da­durch las­sen sie sich bis Grö­ße 46 tra­gen. Tops und Klei­der mit Chif­fon-Ein­sät­zen sei­en da­ge­gen meist kör­pernah und da­her eher für schlan­ke Frau­en ge­eig­net.

Wie trägt man die ver­füh­re­ri­schen Tei­le?

Mug­ler Fo­tos (6): AFP

Va­len­ti­no.

Elie Sa­ab.

Va­nes­sa Se­ward.

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