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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs

Der Hip-Hop­per Grand­mas­ter Flash ist auf un­ge­wöhn­li­che Wei­se um sein Au­to ge­bracht wor­den. Der 57-Jäh­ri­ge, der ei­gent­lich Jo­seph Sadd­ler heißt, hat­te sei­nen Dodge „Char­ger“in New York ei­nem Park­ser­vice über­ge­ben – und der An­ge­stell­te gab den Wa­gen ver­se­hent­lich an je­mand an­de­ren raus. Für Grand­mas­ter Flash wiegt aber nicht nur der Ver­lust sei­nes Mit­tel­klas­se-Wa­gens schwer: „Das Schlimms­te von al­lem“, schrieb er bei Twit­ter: „Das Au­to war vol­ler un­be­zahl­ba­rer, al­ter Plat­ten.“

Für Soul-Sän­ge­rin Joss Sto­ne (28) ist ein „aus­ge­füll­tes Le­ben“die wich­tigs­te In­spi­ra­ti­ons­quel­le. „Ich glau­be, das Le­ben ist ein Nähr­bo­den für Mu­sik, je­de Si­tua­ti­on, die ein Ge­fühl in dir aus­löst, ob das nun Lie­be ist oder Lie­bes­kum­mer. Man muss kein schlim­mes Le­ben ha­ben, um Mu­sik zu schrei­ben – aber man braucht ein aus­ge­füll­tes Le­ben“, sag­te Joss Sto­ne dem „Köl­ner Stadt-An­zei­ger“.

Die Opern­lieb­ha­be­rin El­ke Hei­den­reich (72) ist bis­her erst ein­mal aus ei­ner Auf­füh­rung ge­flüch­tet. Es sei ei­ne „grau­en­haf­te ,La Tra­viata‘-Ins­ze­nie­rung“ge­we­sen, sag­te die Au­to­rin der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Richard Wa­g­ners „Ring“kön­ne sie im­mer wie­der hö­ren, sag­te die Kri­ti­ke­rin zum The­ma Lieb­lings­opern. „Aber auch al­les von Ver­di. Un­ter den mo­der­nen Opern der letz­ten 20 Jah­re sind ehr­lich ge­sagt ei­ni­ge, die ich mir kein zwei­tes Mal an­tun wür­de.“El­ke Hei­den­reich ist selbst als Opern-Li­bret­tis­tin ak­tiv: Beim Fes­ti­val der Kam­mer­oper Schloss Rheins­berg in Bran­den­burg wird am 31. Ju­li die Oper „Adria­na“ur­auf­ge­führt, für die sie das Li­bret­to schrieb. Die Mu­sik stammt von ih­rem Le­bens­ge­fähr­ten Marc-Au­rel Flo­ros.

Nao­mi Watts sorgt sich: „Ich bin 46, und nicht je­de Kar­rie­re kann so ver­lau­fen wie die von Me­ryl Streep“, sag­te die Schau­spie­le­rin („King Kong“) dem „Fo­cus“. Hol­ly­wood ha­be kaum at­trak­ti­ve Rol­len für Frau­en über 40. Über ihr Pri­vat­le­ben sag­te sie: „Es gibt na­tür­lich die­se Mo­men­te, wenn man mor­gens vor dem Spie­gel steht und mit et­was Weh­mut zu­rück­denkt an die Jah­re, in de­nen sich ein Glas zu viel am Abend nicht ta­ge­lang be­merk­bar mach­te.“Am Don­ners­tag kommt Nao­mi Watts’ neu­er Film „Ge­fühlt Mit­te Zwan­zig“ins Ki­no.

Mit 46 Jah­ren bangt sie um ih­re Kar­rie­re: Schau­spie­le­rin Nao­mi Watts. Fo­to: avs

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