Stadt­ge­burts­tag: ein Ge­winn für Karls­ru­he?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Auf je­den Fall“, sagt Ju­lia Schramm (36), An­ge­stell­te aus Karls­ru­he. „Die Or­ga­ni­sa­ti­on und Viel­fäl­tig­keit der Ver­an­stal­tun­gen sind schon be­ein­dru­ckend. Ich möch­te noch zu Aus­stel­lun­gen und Kon­zer­ten. In­fos fin­de ich im In­ter­net. Bei ei­ner Po­di­ums­dis­kus­si­on war ich be­reits.“ „Na klar, das ist de­fi­ni­tiv mal et­was an­de­res“, er­klärt An­ni­ca Bahm (29), Da­ten­ty­pis­tin aus Karls­ru­he. „Der Stadt­ge­burts­tag kommt nach au­ßen gut an. We­gen mir könn­te im­mer so viel los sein. Zur Er­öff­nung bin ich dann aber trotz Ti­cket doch nicht ge­gan­gen. Es war mir zu voll.“ „Der Ge­burts­tag selbst ist ei­ne schö­ne Sa­che“, meint Oli­ver Ilz­hö­fer (42), Haus­tech­ni­ker aus Karls­ru­he. „Die Ent­wick­lun­gen sonst in der Stadt sind es aber lei­der nicht. Gera­de in der Süd­stadt wird zu­las­ten der Bür­ger mo­der­ni­siert und pri­va­ti­siert. Da hel­fen kei­ne Fei­ern.“ „Na­tür­lich, der 300. Ge­burts­tag ist et­was Be­son­de­res“, äu­ßert Michael Nie­mann (56), Haus­meis­ter aus Ett­lin­gen. „Es ge­hört da­zu, dass die Stadt et­was auf die Bei­ne stellt. Die Ver­an­stal­tun­gen sind schließ­lich ein Ge­winn für al­le. Vor al­lem die Licht­show will ich noch se­hen.“ „Ja, denn es ist im­mer et­was los und das lockt vie­le Leu­te nach Karls­ru­he“, ant­wor­tet Re­né Brau­er (22), an­ge­hen­der Aus­zu­bil­den­der aus Karls­ru­he. „Beim Stadt­ge­burts­tag von Mann­heim wur­de 2007 im Ver­gleich da­zu fast gar nichts ge­macht. Das ist in Karls­ru­he viel bes­ser ge­löst.“ „Der Stadt­ge­burts­tag hat na­tür­lich ei­ne po­si­ti­ve Au­ßen­wir­kung“, ant­wor­tet Pe­tra We­de­wart (57), Ho­tel­fach­frau aus Karls­ru­he. „Ich war aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den noch nicht da, ha­be es aber auf je­den Fall noch vor. Karls­ru­he fand ich aber auch schon da­vor gut.“

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