Jen­ni­fer J. Ho­ward, Mit­ter­nachts­clowns, Loewe, 272 Sei­ten ge­bun­den, 14,95 Eu­ro.

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sonntagskinder - kat

Alex­an­dras Spitz­na­me ist „X“. So nen­nen darf sie aber nur ihr bes­ter Freund Eli. Ihr Va­ter nennt sie Le­xi. Ih­re Mut­ter, ei­ne Mu­si­ke­rin, hat die Fa­mi­lie ver­las­sen als Le­xi noch ein klei­nes Kind war. Als sie mit 17 Jah­ren ih­ren Va­ter ver­liert, wird ihr klar: Sie muss „Mom“su­chen! Sie hat au­ßer ihr nie­man­den mehr, denn Eli ver­hält sich mit ei­nem Mal ab­wei­send. Da­bei lief nichts zwi­schen ih­nen, fast: „X“ist in Eli ver­liebt, traut sich aber nicht, ihm das zu sa­gen. Statt­des­sen reist sie von New York nach Flo­ri­da, wo ih­re Mom zu­letzt bei ei­nem Zir­kus auf­ge­tre­ten ist. „X“fin­det den Zir­kus – und ei­ne Fa­mi­lie, die sie herz­lich auf­nimmt. Nur ih­re Mut­ter ist nicht mehr dort. Den An­lass ih­rer Rei­se ver­gisst sie je­doch, als Nick auf­taucht und sie mehr als nur mag. Und er kennt ih­re Mut­ter! „Der Tag, an dem ich zum Zir­kus ging“heißt das gelungene De­büt von Jen­ni­fer J. Ho­ward im Ori­gi­nal. Der Ti­tel der deut­schen Aus­ga­be ist Mit­ter­nachts­clowns. Die US-Au­to­rin er­zählt ei­ne ro­man­ti­sche Lie­bes­ge­schich­te. Ein schö­nes Buch mit sym­pa­thi­schen Fi­gu­ren. Wer Kitsch mag, wird Mit­ter­nachts­clowns lie­ben und in­ner­halb we­ni­ger St­un­den durch­le­sen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.