Axel E. Fi­scher: Spaß am Mit­ge­stal­ten

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Axel Fi­scher | CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter In­grid Voll­mer

Seit rund neun Jah­ren gibt es kaum ein Fo­to, auf dem Axel E. Fi­scher nicht ei­ne Kra­wat­te in den ba­di­schen Far­ben trägt. Hat der Mann viel­leicht kei­ne an­de­re? Axel Fi­scher schmun­zelt: „Ich hab auch noch wel­che in schwarz-rot-gold.“Und durch­aus auch noch in an­de­ren Far­ben. Der ge­bür­ti­ge Blan­ken­lo­cher, der seit 1998 Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter ist, lebt und liebt die Po­li­tik. „Es macht gro­ßen Spaß, mit­zu­ge­stal­ten“, sagt der 49Jäh­ri­ge. Des­halb „sitzt“er nicht nur im Bun­des­tag, er ar­bei­tet in Berlin in zahl­rei­chen Gre­mi­en mit und bringt sei­ne Stim­me im Eu­ro­pa­rat in Straß­burg ein. Et­wa hälf­tig teilt sich sein Jahr in Auf­ent­hal­te in Berlin und in Eg­gen­stein. In der Hardt lebt sei­ne Fa­mi­lie. Axel Fi­scher hat sechs Kin­der, weil „Kin­der ein­fach toll sind“. Die zwei äl­tes­ten aus ers­ter Ehe ha­ben sich ab­ge­na­belt, die Klei­nen mit drei, fünf, acht und neun Jah­ren brau­chen Ma­ma und Pa­pa stän­dig. Al­so steht Axel Fi­scher mit­un­ter früh­mor­gens in Berlin auf, um Po­li­tik zu ma­chen und kommt abends in Eg­gen­stein an, um den bei­den Töch­tern beim Hand­ball zu­zu­schau­en. Und das mit vol­lem Ein­satz. „Die Hand­ball­trai­ne­rin hat mich beim letz­ten Spiel zu­recht­ge­wie­sen, weil ich so laut rein­ge­schrien ha­be“, er­zählt er. Fi­scher hat frü­her selbst Hand­ball ge­spielt. In Berlin war er in der Bun­des­tags-Fuß­ball­mann­schaft ak­tiv, heu­te reicht es aus Zeit­not gra­de mal noch fürs Fit­ness­stu­dio. Ist er in Eg­gen­stein, geht er mit sei­ner Frau je­den Mor­gen auf Nor­dic Wal­king-Tou­ren, nach­dem die Kin­der in Schu­le und Kin­der­gar­ten ge­bracht wor­den sind. Der Aus­tausch mit sei­ner Frau Do­re­en ist Axel Fi­scher wich­tig, denn „sie sorgt da­für, dass ich nicht die Bo­den­haf­tung ver­lie­re“. Dass sie als Ge­mein­de- und Kreis­rä­tin „ein ge­wis­ses po­li­ti­sches Gr­und­ver­ständ­nis mit­bringt, ist schon wich­tig für mich“. Das Gr­und­ver­ständ­nis im Klei­nen er­war­tet er auch von sei­nen Kin­dern, die das Ehe­paar bei manch of­fi­zi­el­lem Ter­min be­glei­ten (müs­sen). Da­für gibt Fi­scher ih­nen zu­rück, was zeit­lich mög­lich ist: san­deln auf dem Spiel­platz oder am Bag­ger­see, He­le­ne-Fi­scher-Vi­de­os an­schau­en oder ge­mein­sam Pad­del­boot fah­ren. Ma­xi­mal ei­ne Wo­che Ur­laub hat er in den zu­rück­lie­gen­den Jah­ren mit der Fa­mi­lie ver­bracht, kaum ein Buch zu En­de ge­le­sen. Wind­sur­fen hat er aus­pro­biert, Ten­nis hat er frü­her ge­spielt. Al­les möch­te er gern wie­der auf­le­ben las­sen, wenn da die Po­li­tik nicht wä­re. Und die macht ihm doch so un­heim­lich viel Spaß.

Fo­to: ivo

Die Kra­wat­te in den ba­di­schen Far­ben ist sein Mar­ken­zei­chen. „Ich ha­be aber auch noch an­de­re“, sagt der CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Axel E. Fi­scher.

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