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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen - max

Ih­re Mu­sik, die sich im Grenzland von Punk, No Wa­ve und Noi­se-Rock aus­tob­te, war nicht zu über­hö­ren. Als Kim Gor­don und Thurs­ton Moo­re 1981 in New York die Band So­nic Youth grün­de­ten, lag die Stadt fi­nan­zi­ell am Bo­den, die Kunst­sze­ne in den Clubs aber blüh­te. Nir­va­na, Ho­le, Sma­shing Pump­kins – für die­se und vie­le an­de­re Bands wa­ren So­nic Youth wich­ti­ge Wegbereiter, ihr Ein­fluss auf die In­de­pen­den­tSze­ne ist kaum zu über­schät­zen. Fans und Kri­ti­ker lie­ben die Band für ih­ren un­ver­wech­sel­ba­ren Sound und ih­re ab­so­lu­te künst­le­ri­sche In­te­gri­tät. Kim Gor­don und Thurs­ton Moo­re gal­ten lan­ge Zeit als das Traum­paar des Rock ’n’ Roll, sie ha­ben ei­ne ge­mein­sa­me Toch­ter. 2011 trenn­ten sich die bei­den nach 27-jäh­ri­ger Ehe und So­nic Youth lös­te sich auf. Kim Gor­don er­zählt in ih­rem Buch von den An­fän­gen im New York der frü­hen 80er Jah­re, von ih­rem Le­ben als Mu­si­ke­rin, bil­den­de Künst­le­rin, Mo­de­de­si­gne­rin und wie das zu­sam­men­ging mit ih­rer Rol­le als Ehe­frau und Mut­ter – und vom Schmerz ei­ner Tren­nung nach fast 30 Jah­ren Ehe und künst­le­ri­scher Zu­sam­men­ar­beit.

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