Ben­imm im Be­ruf

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Mode & Stil -

Smi­leys in Mails: In ge­schäft­li­chen E-Mails Emo­ti­cons wie Smi­leys zu ver­wen­den, ist kein Ver­stoß ge­gen die Eti­ket­te. Wer die Zei­chen spar­sam ein­setzt, kann das ru­hig ma­chen, sagt Ag­nes Jarosch vom Deut­schen Knig­ge-Rat. Häu­fig sei­en sie sinn­voll, um zum Bei­spiel Miss­ver­ständ­nis­se aus­zu­schlie­ßen – et­wa bei ei­ner scherz­haf­ten Be­mer­kung. Letzt­lich sei es aber ei­ne Ab­wä­gungs­fra­ge: Ist der Ton sehr for­mell, soll­te man dar­auf ver­zich­ten, um nicht un­pro­fes­sio­nell zu wir­ken.

Die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge: Wenn sich ei­ne E-Mail an meh­re­re Per­so­nen rich­tet, gilt der Grund­satz: Hier­ar­chie vor Ge­schlecht. Wer zum Bei­spiel ei­ne E-Mail an ei­nen männ­li­chen Vor­ge­setz­ten und an ei­ne Kol­le­gin schreibt, be­ginnt in der An­re­de nicht mit der Da­me, son­dern mit dem Chef. Ist ein Kun­de un­ter den Adres­sa­ten, muss er zu­erst ge­nannt wer­den.

Vi­si­ten­kar­te mit QR-Co­de: Ei­ne Vi­si­ten­kar­te mit Na­me, Po­si­ti­on, Adres­se und Te­le­fon­num­mer ha­ben vie­le. Mitt­ler­wei­le gibt es auch wel­che mit QR-Co­de. Er wird mit dem Mo­bil­te­le­fon ge­scannt. Die Kon­takt­da­ten wer­den dann au­to­ma­tisch im Adress­buch des Te­le­fons ab­ge­spei­chert, sagt Ag­nes Jarosch, Eti­ket­te-Trai­ne­rin in Stutt­gart. Das ist prak­tisch. Geht die Vi­si­ten­kar­te ein­mal ver­lo­ren, blei­ben Te­le­fon­num­mer und E-Mail-Adres­se dem Ge­schäfts­part­ner zu­dem er­hal­ten.

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