Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaub -

Prei­se ge­senkt: DER Tou­ris­tik hat zum Win­ter die Prei­se für Pau­schal­rei­sen nach Ägyp­ten und auf die Ka­na­ren ge­senkt. Die Prei­se für die bei­den Ur­laubs­zie­le lie­gen bei den Mar­ken ITS, Jahn Rei­sen und Tra­ve­lix fünf Pro­zent nied­ri­ger als in der ver­gan­ge­nen Win­ter­sai­son. Das teil­te DER Tou­ris­tik mit. Die Prei­se für Ma­rok­ko, die Tür­kei, Me­xi­ko und die Do­mi­ni­ka­ni­sche Re­pu­blik blei­ben auf Vor­jah­res­ni­veau. Mallor­ca, das spa­ni­sche Fest­land und Por­tu­gal ver­teu­ern sich da­ge­gen um ein Pro­zent. Bis zu fünf Pro­zent mehr wer­den auf der Fern­stre­cke für die Ma­le­di­ven, Sey­chel­len, Ba­li und Thai­land fäl­lig. Ver­lie­rer des Jah­res ist Tu­ne­si­en (mi­nus 30 Pro­zent), das in die­sem Jahr gleich von zwei Ter­ror­an­schlä­gen er­schüt­tert wur­de.

Kei­ne Lust zu spa­ren: Im Ur­laub spa­ren vie­le be­wusst nicht. Gut zwei von fünf Deut­schen (43 Pro­zent) ach­ten im Ur­laub nicht auf die Kos­ten. Rund die Hälf­te ( 52 Pro­zent) ist da­ge­gen durch­aus spar­sam und be­hält das Bud­get im Blick. Das er­gab ei­ne re­prä­sen­ta­ti­ve Um­fra­ge des Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens Gold­me­dia. Mer­ken Ur­lau­ber wäh­rend der Rei­se, dass das Geld knapp wird, spa­ren drei Vier­tel (73 Pro­zent) an Shop­ping und Sou­ve­nirs. Auch Be­su­che von Mu­se­en und Re­stau­rants so­wie Un­ter­hal­tungs­an­ge­bo­te wer­den oft ge­stri­chen. Häu­fig hat das Be­wusst­sein um die ei­ge­nen fi­nan­zi­el­len Gren­zen aber auch gar kei­ne Kon­se­quen­zen: Im­mer­hin gut je­der Drit­te (38 Pro­zent) gibt ein­fach wei­ter Geld aus und spart da­für lie­ber zu Hau­se. Da­mit das Ur­laubs­bud­get nicht über­spannt wird, neh­men vie­le (62 Pro­zent) nur ei­nen be­grenz­ten Geld­be­trag auf die Rei­se mit. Vie­le Ur­lau­ber spa­ren der Um­fra­ge zu­fol­ge schon bei der Bu­chung: Die häu­figs­ten Me­tho­den sind da­bei das Ver­rei­sen in der Ne­ben­sai­son (65 Pro­zent), die Wahl ei­ner güns­ti­gen Un­ter­kunft (55 Pro­zent) und Ur­laub in Deutsch­land (50 Pro­zent).

Neue Seil­bahn: Die Zug­spit­ze be­kommt ei­ne neue Seil­bahn. Die al­te Eib­see­bahn auf den Gip­fel wird bis De­zem­ber 2017 er­neu­ert. Die neue Bahn soll drei Weltrekorde auf­stel­len: die mit 127 Me­tern höchs­te Pen­del­bahn­stüt­ze, der mit 1945 Me­tern größ­te Ge­samt­hö­hen­un­ter­schied zwi­schen zwei Sta­tio­nen und der längs­te Ab­stand zwi­schen ei­ner Stüt­ze und der Berg­sta­ti­on mit 3213 Me­tern. Das teil­te die Baye­ri­sche Zug­spitz­bahn Berg­bahn AG mit. Zwei Ka­bi­nen bie­ten je­weils Platz für 120 Per­so­nen und sol­len die zum Teil lan­gen War­te­zei­ten ver­kür­zen. Die Bau­ar­bei­ten an der neu­en Eib­see-Seil­bahn dau­ern bis Mai 2017 und lau­fen par­al­lel zum nor­ma­len Fahr­be­trieb.

Ani­ma­ti­on: Baye­ri­sche Zug­spitz­bahn

Mehr Kom­fort: Die Eib­see­bahn auf die Zug­spit­ze wird kom­plett er­neu­ert. 2017 wird ei­ne neue Bahn ge­baut, die War­te­zei­ten ver­kür­zen soll.

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