Es gibt kei­ne Ein­satz­ga­ran­tie

Sai­son­start der Frau­en-Bun­des­li­ga

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport -

Der Spiel­plan hat dem SC Sand ei­ne Neu­auf­la­ge der al­ler­letz­ten Be­geg­nung der ver­gan­ge­nen Sai­son als Heim­spiel be­schert. Mit ei­nem 1:0-Er­folg in Le­ver­ku­sen ge­lang dem Or­ten­au­er Erst­li­gist am letz­ten Spiel­tag der Klas­sen­er­halt in der Bun­des­li­ga. Ila­ria Mau­ro, die in der 71. Mi­nu­te den ent­schei­den­den Tref­fer er­ziel­te, geht nun zwar für den 1. FFC Tur­bi­ne Pots­dam auf To­re­jagd. Doch beim 5:2-Er­folg in der ers­ten Run­de des DFB-Po­kals beim TSV Crails­heim be­wies Neu­zu­gang Ni­na Bur­ger vom SV Neu­leng­bach (Ös­ter­reich) mit drei To­ren aber be­reits, dass sie in die Fuß­stap­fen der Ita­lie­ne­rin tre­ten könn­te. Die ös­ter­rei­chi­sche Na­tio­nal­stür­me­rin ist aber nicht die ein­zi­ge Al­ter­na­ti­ve, die neu im San­der Ka­der stürmt. Mit Jo­va­na Dam­nja­no­vic vom VfL Wolfsburg, Isa­bel­le Meyer und Christine Veth hat Trai­ner Alex­an­der Fi­schin­ger ei­ni­ge Op­tio­nen, das An­griffs­spiel auf die Geg­ner ein­zu­stel­len. Da­hin­ter tum­meln sich im Mit­tel­feld Spie­le­rin­nen, die eben­falls of­fen­si­ve Ak­zen­te set­zen kön­nen. Trotz des kla­ren Er­folgs im Po­kal sieht Sands Trai­ner noch ei­ni­ge Ar­beit vor dem Spiel ge­gen Le­ver­ku­sen: „Zählt man die fünf Alu­mi­ni­um­tref­fer und die kla­ren Tor­chan­cen noch da­zu, dann war es ei­ne kla­re An­ge­le­gen­heit. Al­ler­dings ha­ben wir uns bei den bei­den Ge­gen­to­ren nicht be­son­ders ge­schickt an­ge­stellt.“Ei­nen Platz in der Start­elf will Alex­an­der Fi­schin­ger aber kei­ner der 14 in Crails­heim ein­ge­setz­ten Spie­le­rin­nen ver­spre­chen. Mit Le­ver­ku­sen kommt heu­te (14 Uhr) ein Geg­ner mit ganz an­de­ren Qua­li­tä­ten ins San­der Kühn­matt­sta­di­on. Da sich al­le SC-Spie­le­rin­nen im Trai­ning rein­hän­gen und mit­zie­hen, fal­le Fi­schin­ger die Ent­schei­dung schwer, wen er für den Bun­des­li­ga-Auf­takt für die Start­elf no­mi­niert. „Aber auch das zeugt von Qua­li­tät und stimmt mich für die an­ste­hen­den Auf­ga­ben op­ti­mis­tisch“, blickt er zu­ver­sicht­lich auf das ers­te Spiel. In­for­ma­tio­nen über die Geg­ner er­hält er aus ers­ter Hand von sei­ner Ko-Trai­ne­rin Clau­dia von Lan­ken. Aber Alex­an­der Fi­schin­ger hat auch Kon­tak­te zu Spie­le­rin­nen an­de­rer Ver­ei­ne, die er nut­zen könn­te. Sein Haupt­au­gen­merk liegt aber auf dem ei­ge­nen Ka­der, des­sen Stär­ke er för­dert und so dem Geg­ner die ei­ge­ne Spiel­wei­se auf­zwin­gen will. Die Gäs­te ha­ben im Som­mer ei­ni­ge Ve­rän­de­run­gen vor­ge­nom­men. Mit An­ni­ke Krahn wech­sel­te ei­ne rou­ti­nier­te deut­sche In­nen­ver­tei­di­ge­rin un­ters Bay­er-Kreuz. Die 30jäh­ri­ge Welt- und Eu­ro­pa­meis­te­rin so­wie WM-Teil­neh­me­rin 2015 spiel­te in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren beim fran­zö­si­schen Spit­zen­club Pa­ris SG.

Heu­te, 14 Uhr: SC Sand – Le­ver­ku­sen

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