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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen -

Die Hol­ly­wood Vam­pi­res grün­de­ten sich 1969 in der „Rain­bow Bar & Grill“auf dem Sun­set Strip. „Um dem Club bei­zu­tre­ten, muss­te man al­le an­de­ren Mit­glie­der un­ter den Tisch sau­fen“, er­zählt Grün­dungs­mit­glied Ali­ce Co­oper. Man sah dort Leu­te wie John Len­non, Keith Moon, Ji­mi Hen­d­rix oder Jim Mor­ri­son. Nun sind die mitt­ler­wei­le lei­der al­le ge­stor­ben, aber Ali­ce Co­oper woll­te die Hol­ly­wood Vam­pi­res den­noch ger­ne wie­der zum Le­ben er­we­cken. Al­so lud er Kum­pels wie John­ny Depp, Rob­by Krie­ger (The Doors), Joe Per­ry (Ae­ros­mith), Paul McCart­ney, Joe Walsh (Eagles), Slash, Bri­an John­son (AC/DC) und vie­le an­de­re ein – das Er­geb­nis ist das Al­bum „Hol­ly­wood Vam­pi­res“, das zwölf wun­der­ba­re Co­ver­ver­sio­nen von Klas­si­kern wie „My Ge­ne­ra­ti­on“, „Jeeps­ter“, „Who­le Lot­ta Love“, „It­chy­coo Park“oder „Co­me And Get It“und zwei neue Songs ent­hält. Im Er­öff­nungs­stück „The Last Vam­pi­re“hört man ein­ein­halb Mi­nu­ten lang die Stim­me des un­längst ver­stor­be­nen Chris­to­pher Lee. Gru­se­lig. „Der Geist der Hol­ly­wood Vam­pi­res soll wie­der auf­le­ben“, sagt Ali­ce Co­oper. „Nur oh­ne das Trin­ken.“Sel­ten klang Rock­mu­sik bes­ser als hier. Ehr­lich!

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