Mehr Fak­ten und Hin­ter­grün­de zum KSC und zur Bun­des­li­ga le­sen Sie in Ih­rer Ta­ges­zei­tung

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport -

Flücht­lin­ge, die der KSC ins Sta­di­on ein­ge­la­den hat­te, ei­ne Nie­der­la­ge ge­gen ei­ne Ber­li­ner Mann­schaft, die in ei­ner durch­schnitt­li­chen Zweit­li­ga­par­tie als ers­te von zwei ver­un­si­cher­ten Teams ih­re Scheu ab­leg­te und in der 12. Mi­nu­te be­lohnt wur­de, als Da­mir Krei­lach ei­nen Frei­stoß aus et­wa 20 Me­tern un­halt­bar für KSCKee­per Dirk Or­lis­hau­sen in den Win­kel zir­kel­te. Zwar ver­stärk­te der KSC nach die­sem Tref­fer sei­ne An­griffs­be­mü­hun­gen, aber we­der Hi­ro­ki Ya­ma­da noch Ma­nu­el Tor­res oder Er­win Hof­fer, die in Ber­lins Tor­hü­ter eben­so ih­ren Meis­ter fan­den, wie Jan Mau­ers­ber­ger, konn­ten ih­re Mög­lich­kei­ten nut­zen. Kurz vor der Pau­se fiel dann fast das 2:0 für Uni­on, aber Dirk Or­lis­hau­sen ret­te­te bra­vou­rös. Das 2:0 für die Gäs­te fiel dann aber kurz nach der Halb­zeit. Nach­dem zu­nächst Er­win Hof­fer und Ma­nu­el Tor­res ein Zu­spiel von Yl­li Sal­lahi nur knapp ver­pass­ten, war es im Ge­gen­zug Bob­by Wood, der in der 48. Spiel­mi­nu­te ge­gen ei­ne un­ge­ord­ne­te KSC-Ab­wehr zum 2:0 für die Gäs­te traf. Kauc­zin­ski brach­te mit Di­mi­tri Na­za­rov für den schwa­chen Jo­nas Mef­fert ei­nen wei­te­ren of­fen­si­ven Spie­ler, der in der 68. Mi­nu­te aber nur die Lat­te traf. Am En­de kam es noch schlim­mer für die Blau­Wei­ßen. Nach ei­nem gro­ben Ab­wehr- schnit­zer von Do­mi­nic Peitz war es in der 77. Mi­nu­te Col­lin Qua­ner, der mit dem 3:0 für Berlin end­gül­tig al­les klar mach­te. Dass die­se er­neu­te Nie­der­la­ge Ein­fluss auf die an­ste­hen­den Ver­trags­ge­sprä­che mit Chef­trai­ner Mar­kus Kauc­zin­ski ha­ben wird, woll­te KSC-Prä­si­dent In­go Wel­len­reu­ther al­ler­dings nicht be­stä­ti­gen. „Es gibt bei uns kei­ne Trai­ner­fra­ge“, mein­te der KSC-Chef.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.