Mon­te­pul­cia­no bis Mon­tal­ci­no

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaub -

Ab und zu tönt mehr­stim­mi­ger Ge­sang aus den Wein­ber­gen, oft klingt es nach fröh­li­chen Kir­chen­lie­dern. Ei­ne gut ge­laun­te Wan­der­grup­pe pil­gert Rich­tung Rom zu den Gr­ab­stät­ten von Pe­trus und Pau­lus. Die his­to­ri­sche Via Fran­ci­gena, der Fran­ken­weg, quert hier von Nord nach Süd die Pro­vinz Sie­na. Aber nicht nur die ur­al­te Pil­ger­rou­te führt Wan­de­rer durch die ein­zig­ar­ti­gen Hü­gel zwi­schen Mon­tal­ci­no, Pi­en­za und Mon­te­pul­cia­no. Seit ge­rau­mer Zeit wei­sen braune Holz­schil­der den Weg für in­ter­es­san­te Rund­tou­ren un­ter­schied­li­cher Län­ge und Schwie­rig­keits­gra­de, und zwar nicht nur für Wan­de­rer, son­dern auch für Rad­fah­rer. Bis heu­te ent­wi­ckel­te sich ein Rou­ten­netz von fast tau­send Ki­lo­me­tern. Ku­li­na­risch ist man im Val d’Or­cia meist auf der si­che­ren Sei­te. Ne­ben den lo­ka­len ed­len Trop­fen wie dem Bru­n­el­lo oder, et­was preis­wer­ter, dem Ros­so di Mon­tal­ci­no, bie­ten ei­ni­ge Wein­gü­ter auch selbst ge­mach­ten Pe­co­ri­no. Den wür­zi­gen Schafs­kä­se isst man nicht nur ger­ne zur Brot­zeit, son­dern auch als Des­sert mit Ho­nig oder ei­nem Stück­chen Bir­ne.

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