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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs

Le­ben soll ver­filmt wer­den. Wie der „Spie­gel“be­rich­tet, er­war­ben die Pro­duk­ti­ons­fir­men Ufa Ci­ne­ma und Fei­ne Fil­me die Rech­te an Ker­ke­lings Buch „Der Jun­ge muss an die fri­sche Luft“, in dem er über sei­ne Kind­heit im Ruhr­ge­biet schreibt und erst­mals vom Sui­zid sei­ner Mut­ter er­zählt. Er freue sich dar­auf, „die prä­gen­den Men­schen mei­ner frü­hen Jah­re da­durch noch ein­mal für ei­nen Ki­no­abend ge­wis­ser­ma­ßen ins Le­ben zu­rück­ho­len zu dür­fen“, zi­tier­te das Ma­ga­zin den 50jäh­ri­gen En­ter­tai­ner. Dem Pro­du­zen­ten Ni­co Hof­mann und sei­nem Team traue er „das nö­ti­ge Fin­ger­spit­zen­ge­fühl“für die Um­set­zung zu. Ufa Ci­ne­ma hat­te be­reits Ker­ke­lings ers­tes Buch mit dem Ti­tel „Ich bin dann mal weg“ver­filmt, das von sei­nen Er­fah­run­gen auf dem Ja­kobs­weg han­delt. Der Pil­ger­film soll an Hei­lig­abend ins Ki­no kom­men.

(29) hat ein gu­tes hal­bes Jahr nach dem deut­schen Vor­ent­scheid zum Eu­ro­pean Song Con­test (ESC) öf­fent­lich sei­nen Rück­zie­her be­grün­det. Wie die „Süd­deut­sche Zei­tung“be­rich­tet, litt der Un­ter­fran­ke schon vor der Teil­nah­me am ESC-Vor­ent­scheid in Han­no­ver un­ter Pa­nik­at­ta­cken und To­des­angst. Sei­nen Rück­zie­her nach dem Vor­ent­scheid, bei dem ihn zwei Mil­lio­nen Zu­schau­er zum ESCKan­di­da­ten für Deutsch­land ge­wählt hat­ten, er­klärt Küm­mert mit der Angst, sich für den Wett­be­werb ver­stel­len zu müs­sen: „Je­der will da Ant­wor­ten auf hirn­ris­si­ge Fra­gen, für die ich kei­nen Nerv hät­te. Das hat mir plötz­lich ei­ne Rie­sen­angst ge­macht“, zi­tiert ihn die Zei­tung. Er ha­be die Wahl spon­tan und oh­ne Rück­spra­che mit sei­nem Ma­nage­ment ab­ge­lehnt. (63) ist Fan sei­nes Fax-Ge­rä­tes. Der Grund: „Ich schrei­be grund­sätz­lich al­les mit der Hand“, sag­te er der „Ber­li­ner Mor­gen­post“. „Der Dia­log geht da­durch schnel­ler. Das Tip­pen wür­de bei mir 14 Jah­re oder so dau­ern.“Per Hand be­ant­wor­te er Fra­gen bei In­ter­views, per Hand kom­po­nie­re er auch. „Wie denn sonst? Der Com­pu­ter kann das nicht, das muss ich schon sel­ber ma­chen.“Das Schrei­ben sei für ihn ein „lust­vol­ler Mo­ment.“

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