KSC heu­te in Hei­den­heim

KSC-Coach Kauc­zin­ski ist op­ti­mis­tisch

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Harald Lin­der

Ein Spie­ler hat sei­nen Platz im KSCTeam heu­te si­cher: Di­mi­tri Na­za­rov. Der hat­te sei­nen Coach Mar­kus Kauc­zin­ski beim 1:1-Un­ent­schie­den am ver­gan­ge­nen Di­ens­tag im Wild­park ge­gen Fortu­na Düsseldorf über­zeugt und soll auch heu­te (13.30 Uhr) das Spiel des Fuß­ball-Zweit­li­gis­ten beim 1. FC Hei­den­heim er­folg­reich gestal­ten. Vor dem Auf­tritt auf der Ost­alb ist Kauc­zin­ski op­ti­mis­tisch, dass sein Team sich nach der Kri­se wie­der ge­fan­gen hat. Sei­ne per­sön­li­che Zu­kunft ist der­zeit noch of­fen, bei den Ver­trags­ver­hand­lun­gen am Frei­tag wur­de noch kei­ne end­gül­ti­ge Ei­ni­gung er­zielt.

Mit neu­er Zu­ver­sicht tritt der KSC die Rei­se nach Hei­den­heim an und will dort heu­te (13.30 Uhr, Voith-Are­na) nach Mög­lich­keit – wie schon im Vor­jahr – drei Punk­te mit­neh­men. Da­mals er­ziel­te Rou­ven Hen­nings das Tor zum 1:0-Sieg für den KSC. Hen­nings ist nicht mehr da, doch sein Nach­fol­ger Er­win „Jim­my“Hof­fer, dem beim Spiel ge­gen Fortu­na Düsseldorf der hoch­ver­dien­te 1:1-Aus­gleich ge­lang, möch­te auch auf der Ost­alb tref­fen. Die Stim­mung beim Ta­bel­len­vier­zehn­ten hat sich nach dem Punkt­ge­winn ge­gen Düsseldorf er­heb­lich auf­ge­hellt, auch wenn der er­hoff­te Heim­sieg ge­gen die Rhein­län­der am Di­ens­tag aus­ge­blie­ben war und es nach 70 Mi­nu­ten so aus­sah, als wür­de der KSC trotz ei­nes or­dent­li­chen Spiels und ei­ner Viel­zahl gu­ter Mög­lich­kei­ten er­neut als Ver­lie­rer vom Platz ge­hen. Ke­rem De­mir­bay brach­te die For­tu­nen mit ei­nem Frei­stoß völ­lig über­ra­schend in Füh­rung, doch zehn Mi­nu­ten vor Spie­len­de ge­lang Hof­fer der Aus­gleich. „Für den Kopf und für die Moral war die­ses Tor enorm wich­tig. Dar­auf kön­nen wir auf­bau­en“, mein­te KSC-Trai­ner Mar­kus Kauc­zin­ski, der nach „zu­letzt sehr in­ten­si­ven Trai­nings­ta­gen“mit ei­ner ge­hö­ri­gen Por­ti­on Op­ti­mis­mus die Rei­se ins Schwä­bi­sche an­trat. Dort wird Kauc­zin­ski wohl die Start­elf auf­bie­ten, die auch ge­gen Düsseldorf be­gann und in der Di­mi­tri Na­za­rov als Spiel­ge­stal­ter ei­ne star­ke Par­tie bot. „Di­mi wird auch in Hei­den­heim auf die­ser Po­si­ti­on spie­len“leg­te sich Kauc­zin­ski vor­ab fest. Aber auch der jun­ge Bou­ba­car Bar­ry, der wie Den­nis Kem­pe und Do­mi­nic Peitz ge­gen Fortu­na Düsseldorf neu in die Mann­schaft ge­kom­men war, dürf­te wie­der ei­ne Chan­ce von Be­ginn an er­hal­ten. „Wir neh­men uns vor, ge­nau­so wie ge­gen Düsseldorf auf­zu­tre­ten. Wir wol­len mit ei­ner gu­ten Struk­tur, mit ei­ner gu­ten Ord­nung, mit viel Lei­den­schaft und Herz die­sen Kampf an­neh­men“, er­klär­te Kauc­zin­ski, der in Hei­den­heim auf die ver­letz­ten Di­mi­tris Dia­man­ta­kos, Da­ni­el Gor­don, Jo­nas Mef­fert und Bjar­ne Tho­el­ke ver­zich­ten muss, die wohl erst Mit­te Ok­to­ber wie­der ins Trai­ning zu­rück­keh­ren wer­den. Da­ge­gen könn­te Sascha Traut nach aus­ku­rier­ter Ver­let­zung heu­te zu­min­dest wie­der im Ka­der ste­hen

Heu­te, 13.30 Uhr: 1. FC Hei­den­heim – KSC

Fo­to: GES

Kan­di­dat für die Start­elf des KSC in Hei­den­heim: Bou­ba­car Bar­ry.

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