Mit Kla­vier und Ball

Deut­sche Wein­kö­ni­gin kommt aus dem Mark­gräf­ler­land

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell -

Die neue Deut­sche Wein­kö­ni­gin Jo­se­fi­ne Schlum­ber­ger hat das The­ma Re­ben­saft erst nach ei­nem Um­weg für sich ent­deckt. Nach dem Abitur 2012 hat­te die Win­zer­toch­ter aus Lau­fen im süd­ba­di­schen Mark­gräf­ler­land zu­nächst in Kon­stanz mit dem Psy­cho­lo­gie­stu­di­um be­gon­nen. War­um? Erst mal nicht das ma­chen, was Pa­pa macht, ha­be ih­re De­vi­se da­mals ge­lau­tet, er­klärt die 21-Jäh­ri­ge. Aber die­ses Fach sei es nicht ge­we­sen, „weil es nicht mei­ne Welt war“. Sie fand In­spi­ra­ti­on bei den Re­ben am Bo­den­see und dach­te: „Das ist dein Zu­hau­se, hier will ich auch be­ruf­lich hin.“Da­mit war Psy­cho­lo­gie Ge­schich­te. Seit 2014 stu­diert sie Wein­bau und Oe­no­lo­gie im hes­si­schen Gei­sen­heim. Die 21Jäh­ri­ge ers­te deut­sche Wein­kö­ni­gin aus Ba­den seit 1997 ent­spannt beim Spa­zier­gang mit dem Hund, rei­tet oder spielt Fuß­ball – von klein auf. Mu­sik hat es der jüngs­ten Kan­di­da­tin des dies­jäh­ri­gen Wett­be­werbs eben­falls an­ge­tan. Bunt ge­mischt sei­en ih­re Vor­lie­ben, sagt sie, „wie beim Wein bin ich da auch ein gro­ßer Fan von Viel­falt“. Au­ßer­dem spielt sie selbst Kla­vier. Wich­tig sind ihr auch kri­ti­sche Dis­kus­sio­nen „über al­le mög­li­chen The­men“– weil sie das von zu Hau­se ge­wohnt ist. Da­bei sei es nicht wich­tig, dass man sich wo­chen­lang in ein The­ma ein­ge­le­sen hat, „son­dern dass man ein­fach pro­biert, in­tel­li­gent mit­zu­den­ken und sich ei­ge­ne Mei­nun­gen zu bil­den“.

Fo­to: avs

Jo­se­phi­ne Schlum­ber­ger stu­dier­te zu­nächst Psy­cho­lo­gie be­vor sie zum Wein­bau wech­sel­te. Die 21-jäh­ri­ge ist jetzt für ein Jahr Deut­sche Wein­kö­ni­gin. Erst­mals seit 1997 kommt die Ho­heit aus Ba­den.

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