Ein Bay­er in Ba­den

Aus­stel­lung über den akri­bi­schen und schwie­ri­gen Kom­po­nis­ten Max Re­ger

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Die Region -

Der Kom­po­nist Max Re­ger hat die Mu­sik­ge­schich­te mit so man­chen An­ek­do­ten be­rei­chert: Er muss­te bei­spiels­wei­se ein­mal das Spiel ei­nes sehr hüb­schen, aber un­be­gab­ten Mäd­chens auf dem Kon­zert­flü­gel an­hö­ren. Die Mut­ter woll­te na­tür­lich wis­sen, was der be­kann­te Mu­si­ker da­zu sag­te. Er ant­wor­te­te di­plo­ma­tisch ver­nich­tend: „Gnä­di­ge Frau, oh­ne Flü­gel wä­re Ih­re Toch­ter ein En­gel.“Max Re­ger leb­te von 1873 bis 1916, sei­ne Or­gel­wer­ke wer­den bis heu­te be­son­ders ge­wür­digt. Aber auch Kam­mer­mu­sik, Orches­ter- und Chor­wer­ke fin­den sich noch in Kon­zert­pro­gram­men oder bei Sen­dun­gen de Kul­tur­pro­gram­me im Ra­dio. Re­ger stammt aus der Ober­pfalz, er wuchs in Wei­den auf. Wich­ti­ge Jah­re ver­brach­te er in Wiesbaden, München, Leip­zig und Mei­nin­gen. In Karls­ru­he gas­tier­te er zwar mehr­fach, aber ei­ne Po­si­ti­on hat­te er in der ba­di­schen Haupt­stadt nie in­ne. Den­noch ist Karls­ru­he ein Re­ger-Zen­trum ge-

Max-Re­ger-In­sti­tut von Bonn nach Karls­ru­he

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