Mit dem An­den­jod­ler

Auf­re­gend auf den ers­ten Hör­gang: Fei Scho aus Bay­ern

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Die Region -

Ab­ge­dreht sind sie schon. Al­so fei schon. Die bay­ri­sche Band „Fei Scho“. So et­was ver­rück­tes. Ur­bay­ri­sche Klän­ge mit exo­ti­schen Klän­gen zu er­gän­zen. Und da­bei nicht nur ei­nen wit­zi­gen Ef­fekt zu ver­zie­len, son­dern et­was ganz ei­ge­nes ent­ste­hen zu las­sen. Afri­ka­nisch mit dem Ak­kor­de­on, süd­ame­ri­ka­nisch mit dem Te­nor­horn. Her­aus­kommt et­was zwi­schen Jazz und Welt­mu­sik, mo­der­nem Folk und Bay­ern­rock. Auf­re­gend auf den ers­ten Hör­gang. Die Ti­tel füh­ren tat­säch­lich schon hin zu den Krea­tio­nen, die da hei­ßen: An­den­jod­ler, Pol­ka Bra­si­lie­ra oder Welt- tag des Aus­mis­tens. Mit span­nen­den lei­sen Tö­nen kön­nen An­schi Hack­lin­ger, Mar­tin Lidl, Ro­bert Alon­so, Hel­mut Sinz und Schorsch Kar­rer eben­falls auf­war­ten, wenn sie ne­ben den Bla­sund Tas­ten­in­stru­men­ten zu Gi­tar­ren, Kon­tra­bass und na­tür­lich Per­cus­sion grei­fen. „Fei Scho“kom­men am Don­ners­tag in den Karls­ru­her Tem­pel nach Mühl­burg, wo man den mu­si­ka­li­schen An­ar­chis­mus vol­ler Vir­tuo­si­tät tes­ten kann. Das Pro­gramm heißt „Wel­tensprung“wie ei­ne CD der seit 2003 be­ste­hen­den und 2013 per­so­nell stark ver­än­der­ten Grup­pe. Ihr Mut zum Ri­si­ko hat sich ge­lohnt und die Wei­ter­ent­wick­lung wird im neu­es­ten Pro­gramm ein­drucks­voll do­ku­men­tiert. Wie gut, dass nicht nur die al­pi­ne Po­wer re­giert, son­dern man an Film­mu­sik denkt oder be­reits im Herbst dem „Wal­zer für den Früh­ling“lau­schen kann. „Ei­le ist Irr­tum“und „Abend­stil­le“klin­gen eben­falls viel­ver­spre­chend bei den bay­ri­schen Wel­ten­bumm­lern.

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