Trans­pa­renz an der Fas­sa­de

Groß­flä­chi­ge Fens­ter las­sen Licht und Wär­me in des Ge­bäu­d­e­in­ne­re

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Bauen Wohnen Modernisieren -

Ei­ne

Ar­chi­tek­tur in mo­der­ner ku­bi­scher Bau­wei­se mit vie­len groß­flä­chi­gen Fens­ter­ele­men­ten: Das ist ei­ner der we­sent­li­chen Trends im Fens­ter- und Fas­sa­den­be­reich. „Den Bau­her­ren sind licht­durch­flu­te­te Räu­me und dem­ent­spre­chend ho­he Gla­s­an­tei­le heut­zu­ta­ge sehr wich­tig. Um ei­nen weit­ge­hend un­ge­stör­ten Blick nach drau­ßen zu er­rei­chen, wer­den die An­sichts­brei­ten der Pro­fi­le da­bei mög­lichst klein ge­hal­ten“, er­klärt Ulrich Tschorn, Ge­schäfts­füh­rer des Ver­ban­des Fens­ter + Fas­sa­de (VFF).

Dank mo­derns­ter Wär­me­dämm­ver­gla­sun­gen und fort­schritt­li­cher Pro­fil- und Be­schlag­sys­te­me ist es heu­te mög­lich, sehr viel Ta­ges­licht und kos­ten­lo­se so­la­re Wär­me­ge­win­ne in die Räu­me von Haus oder Woh­nung zu be­kom­men. „Auch der Blick in die Na­tur wird so er­leich­tert und be­rei­tet ganz­jäh­rig Freu­de“, be­rich­tet Tschorn. Zu­dem ver­bes­sert sich mit ei­nem Plus an Ta­ges­licht auch die Lau­ne und das Ge­müt der Be­woh­ner ei­nes Hau­ses – es ist der sprich­wört­li­che Stim­mungs­auf­hel­ler.

Ne­ben gro­ßen Glas­flä­chen macht ein wei­te­rer Trend von sich Re­den: Ger­ne wer­den heu­te Fens­ter­ele­men­te über ei­ne 90˚-Ecke ge­kop­pelt. „Die dar­aus re­sul­tie­ren­den, so­ge­nann­ten Ganz­gla­secken bie­ten ei­ne ganz be­son­de­re Op­tik und sind ein ech­tes High­light in der Fas­sa­de“, be­kräf­tigt Tschorn. Be­liebt sind au­ßer­dem groß­for­ma­ti­ge He­be-Schie­be-Tü­ren, at­trak­ti­ve Rund­fens­ter und Schrä­ge­le­men­te im Dach, die Mensch und Na­tur­ki­no auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se mit­ein­an­der ver­bin­den.

Ne­ben die­sen be­son­de­ren Fens­ter- und Fas­sa­den­ele­men­ten sorgt ein wei­te­rer Trend für Auf­se­hen: Wäh­rend frü­her wei­ße Fens­ter­rah­men das Non­plus­ul­tra dar­stell­ten, sind heu­te auch far­bi­ge Um­ran­dun­gen ge­fragt.

Da­bei rei­chen die Mög­lich­kei­ten von un­ter­schied­li­chen Holz­tö­nen und op­tisch reiz­vol­len Me­tall­ober­flä­chen über ger­ne ge­nom­me­ne graue Ele­men­te bis hin zu ge­deck­ten Uni­far­ben wie Rot, Blau oder Grün oder auch hoch­wer­ti­ge Me­tal­lic­far­ben – je nach­dem, wel­cher Ef­fekt sich der Haus- oder Woh­nungs­be­sit­zer für sei­ne vier Wän­de wünscht. Da­bei bleibt es ganz dem Ge­schmack des Haus­ei­gen­tü­mers über­las­sen, ob er Fens­ter aus Kunst­stoff, Holz oder Me­tall oder auch Kom­bi­na­tio­nen dar­aus für sein Bau­pro­jekt ver­wen­det.

Er­laubt ist am Haus, was dem Be­sit­zer ge­fällt: Sei es nun in der Gr­und­far­be des aus­ge­wähl­ten Rah­men­ma­te­ri­als oder zum Bei­spiel bei Holz­fens­tern in la­ckier­ter be­zie­hungs­wei­se bei Kunst­stoff­fens­tern in fo­li­er­ter Form: Den Ide­en krea­ti­ver Mo­der­ni­sie­rer sind heut­zu­ta­ge dank mo­derns­ter Fer­ti­gungs­tech­ni­ken kei­ne Gren­zen mehr ge­setzt.

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