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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - er/Fotos: Fa­b­ry

„Ich bin zwie­ge­spal­ten“, sagt Nat­ha­lie Gün­ter (22), Even­tma­na­ge­rin aus Bruch­sal. „Der Trend geht na­tür­lich zur di­gi­ta­len Ver­net­zung. Ich ken­ne auch je­man­den, der ein Sport- und Er­näh­rungs­an­ge­bot online nutzt. Man kann da­heim aber leich­ter schum­meln und die Kom­pe­tenz des Trai­ners vor Ort fehlt.“ „Ich hal­te ge­ne­rell nichts von Fit­ness-Stu­di­os“, meint Manuel Mül­ler (18), FSJ­ler aus Karls­ru­he. „Wer sich fit hal­ten will, kann jog­gen ge­hen oder ein paar Ge­rä­te für zu Hau­se an­schaf­fen. Das rech­net sich sehr schnell. Von Online-Fit­ness ha­be ich schon ge­hört. In­ter­es­se dar­an ha­be ich al­ler­dings nicht.“ „Ich per­sön­lich kann Sport nichts ab­ge­win­nen“, äuſ­sert Micha­el Zeh (59), Ent­wick­lungs­in­ge­nieur aus Karls­ru­he. „Online-Fit­ness ist ein The­ma, das oft in der Wer­bung und bei Face­book auf­taucht. Der Be­darf scheint al­so zu be­ste­hen. Wer sich sport­lich be­tä­ti­gen will, kann das aber auch in Ver­ei­nen.“ „Ich se­he Vor- und Nach­tei­le“, er­klärt So­fia Morsch (21), So­zi­al­ar­bei­te­rin aus Bruch­sal. „Es ist für vie­le Ziel­grup­pen si­cher prak­tisch, nicht erst aus dem Haus zu müs­sen. Al­ler­dings gibt es da­heim nie­man­den, der ei­nen kor­ri­giert, wenn man ei­ne Übung falsch macht. Ich be­vor­zu­ge nor­ma­le Stu­di­os.“ „Für mich als Mann­schafts­sport­le­rin ist das nichts“, er­wi­dert Schirin Pe­tri (42), Leh­re­rin aus Karls­ru­he. „Wer al­lei­ne zu Hau­se trai­niert, tut dies iso­liert. Ich bin aber mehr der ge­sel­li­ge Typ und brau­che ne­ben dem rei­nen Sport auch den Aus­tausch mit an­de­ren. Da­her bin ich im Vol­ley­ball-Ver­ein.“ „Ich hal­te nichts von die­sen Be­zahl-An­ge­bo­ten“, er­zählt Jo­nas Voll­mer (21), Aus­zu­bil­den­der aus Rem­chin­genWil­fer­din­gen. „Wer Übun­gen sucht, fin­det die­se auch gra­tis bei Youtu­be. Ich schaue mir da zum Bei­spiel Parkour-Tricks an. Frü­her ha­be ich auſ­ser­dem als Tur­ner Leis­tungs­sport ge­macht.“

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