Match­win­ner Dia­man­ta­kos

Wich­ti­ger 1:0-Heim­sieg des KSC ge­gen Greu­ther Fürth / Voll­ath im Tor

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport - Ha­rald Lin­der/SO

Wenn sich die KSC-Spie­ler mor­gen Abend im „Cra­zy Pa­lace“zu ih­rer Weih­nachts­fei­er tref­fen, wer­den sie das Pro­gramm und das Me­nü nach dem 1:0 (0:0)-Sieg im ers­ten Rück­run­den­spiel ge­gen die Spvgg Greu­ther Fürth ent­spannt ge­nie­ßen kön­nen. Nach zu­letzt drei Nie­der­la­gen in Fol­ge war es Match­win­ner Di­mi­tris Dia­man­ta­kos, der den KSC vor 12 396 Zu­schau­ern mit sei­nem drit­ten Sai­son­tref­fer wie­der in die Er­folgspur zu­rück­brach­te. Vor der Par­tie ge­gen die Fran­ken war es auf dem Gäs­te­park­platz zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen dem Fah­rer so­wie den In­sas­sen ei­nes Für­ther-Fan­bus­ses und der Po­li­zei ge­kom­men. In des­sen Ver­lauf ha­be die Für­ther Ul­trasze­ne die Kon­fron­ta­ti­on mit den Be­am­ten ge­sucht und warf un­ter an­de­rem mit Glas­fla­schen auf die Ein­satz­kräf­te, heißt es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung der Po­li­zei. Dem­nach wur­den drei Per­so­nen fest­ge­nom­men, zwei Fans aus Fürth muss­ten am­bu­lant im Kran­ken­haus be­han­delt wer­den. Nach recht er­eig­nis­lo­ser ers­ter Halb­zeit, in der ein Hand­spiel des Für­thers Ve­ton Ba­ri­sha (26. Mi­nu­te) im ei­ge­nen Straf­raum – das Schieds­rich­ter Sascha Ste­ge­mann aber nicht als elf­me­ter­wür­dig er­ach­te­te – der größ­te Auf­re­ger war, ging der KSC in der 51. Spiel­mi­nu­te durch Dia­man­ta­kos in Füh­rung. Zu­nächst hat­te Fürths Tor­hü­ter Se­bas­ti­an Mie­litz ei­ne Di­rekt­ab­nah­me von Manuel Tor­res nach Kem­pe-Flan­ke mit ei­ner Blitz­re­ak­ti­on noch ab­klat­schen kön­nen, dann aber war vor 12 396 Zu­schau­ern, dar­un­ter Ja­mai­kas Na- tio­nal­trai­ner Win­nie Schä­fer, der die Fei­er­ta­ge im hei­mi­schen Ett­lin­gen ver­bringt, der grie­chi­sche Neu­zu­gang zur Stel­le. Greu­ther Fürth ver­such­te da­nach da­ge­gen­zu­hal­ten. Das er­öff­ne­te dem KSC im­mer wie­der Kon­ter­mög­lich­kei­ten, aber Bou­ba­car Bar­ry konn­te in der 58. Mi­nu­te bei ei­ner die­ser Ge­le­gen­hei­ten den Ball nicht im Gäs­te-Ge­häu­se un­ter­brin­gen. Manuel Tor­res (75.) und Hi­ro­ki Ya­ma­da (79.) hin­ge­gen schei­ter­ten an Fürths star­kem Kee­per Se­bas­ti­an Mie­litz. Und so wä­re der KSC fast für den er­neut fahr­läs­si­gen Um­gang mit sei­nen Chan­cen noch be­straft wor­den, aber Re­né Voll­ath, der im KSC-Tor den Vor­zug vor Dirk Or­lis­hau­sen er­hielt und von die­sem auch die Ka­pi­täns­bin­de über­nom­men hat­te, war auf dem Pos­ten und hielt den Schuss von Slat­ko Tri­pic fest (90.). KSC-Trai­ner Mar­kus Kauc­zin­ski be­grün­de­te den Wech­sel auf der Tor­hü­ter­po­si­ti­on da­mit, dass „wir uns nach 17 Spiel­ta­gen, in de­nen es nicht so lief, wie wir uns das ge­wünscht hat­ten, al­le hin­ter­fra­gen müs­sen, war­um das so ist. Und ich hielt es für an­ge­bracht, Re­né, der jetzt zwei­ein­halb Jah­re hier ist und gu­te Leis­tun­gen ge­bracht hat, die Mög­lich­keit zu ge­ben, das auch zu zei­gen“. Voll­ath mein­te nach der Par­tie, ihm sei „egal, wer bei uns spielt. Wich­tig wa­ren die drei Punk­te und die ha­ben wir ge­holt“. Der 25-Jäh­ri­ge wird wohl auch im letz­ten Spiel 2015 am Frei­tag beim FC St. Pau­li im KSC-Tor ste­hen. Ver­zich­ten muss Trai­ner Kauc­zin­ski dann aber auf Den­nis Kem­pe (fünf­te Gel­be Kar­te).

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