Was ist Ih­nen an Weih­nach­ten wich­tig?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL - Er/Fotos: Fa­b­ry

„Zeit mit der Fa­mi­lie zu ver­brin­gen“, sagt Se­bas­ti­an Ni­k­laus (33), Mu­si­ker aus El­ches­heim-Il­lin­gen. „Das ist bei mei­nem Be­ruf und Na­men gar nicht so ein­fach. Die Vor­weih­nachts­zeit ist bei mir Haupt­sai­son. An den Fei­er­ta­gen tre­te ich aber nicht auf, son­dern feie­re tra­di­tio­nell im klei­ne­ren Kreis.“ „Ich feie­re Weih­nach­ten gar nicht“, ant­wor­tet Pris­ca San­der (51), Haus­frau und Mut­ter aus Karls­ru­he. „Das hat mit mei­nem Glau­ben zu tun. Für mei­ne Fa­mi­lie und mich ist das da­her ein ge­müt­li­cher Win­ter­abend wie je­der an­de­re. Man kann ganz in Ru­he zu­sam­men sein, ent­span­nen und freie Zeit ge­nie­ßen.“ „Das Zu­sam­men­kom­men mit Kin­dern und En­keln“, meint Rai­ner Bol­le (55), Pro­fes­sor an der Päd­ago­gi­schen Hoch­schu­le aus Karls­ru­he. „Die Fa­mi­lie ist in ganz Deutsch­land und teils so­gar im Aus­land ver­streut. An Weih­nach­ten sieht man sich wie­der. Au­ßer­dem hat das Fest auch ei­ne christ­li­che Be­deu­tung.“ „Das sind drei Din­ge: Zeit, Ru­he und mei­ne Fa­mi­lie“, er­wi­dert Tat­ja­na Go­lem­biew­ski (41), Re­fe­ren­da­rin aus Karls­ru­he. „Ob­wohl ich Or­ga­ni­sa­tor, Stim­mungs­ma­cher und Hel­fer des Christ­kinds in Per­so­nal­uni­on bin, las­se ich kei­nen Stress auf­kom­men. Un­ent­spannt wä­re Weih­nach­ten ein­fach nicht das­sel­be.“ „Ge­schen­ke sind mir nicht wich­tig, Zeit mit der Fa­mi­lie zählt“, sagt Jo­na­than Knodel (26), Stell­ver­tre­ten­der Re­stau­rant­lei­ter aus Hei­del­berg. „Au­ßer­dem gibt es ei­ni­ge schö­ne Tra­di­tio­nen wie den ge­mein­sa­men Kir­chen­be­such am Fest und die Weih­nachts­gans am ers­ten Fei­er­tag. Sie be­deu­ten mir viel.“ „Fa­mi­lie und Freun­de“, er­zählt Sonja Brech­ner (38), Bus­be­glei­te­rin für Be­hin­der­te aus Karls­ru­he. „Letz­tes Jahr ha­ben wir bei ei­nem Krip­pen­spiel mit­ge­macht, in die­sem Jahr ist ein asia­ti­sches Es­sen in ei­nem Re­stau­rant ge­plant. Das ist im­mer wie­der an­ders, dreht sich aber al­les ums Zu­sam­men­sein.“

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