Die BG ist auf Kurs

Basketball: Karls­ru­her sind Spit­zen­rei­ter der Pro B

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DAS SPORTJAHR 2016 - Pe­ter Tre­bing

Nein, die Zah­len lü­gen nicht – die Bas­ket­bal­ler der BG Karls­ru­he sind mit 22 Punk­ten Spit­zen­rei­ter der Pro B Süd und kön­nen ziem­lich ent­spannt Weih­nach­ten fei­ern. Elf Sie­ge in 13 Spie­len konn­ten die Spie­ler von He­ad­coach Ne­n­ad Jo­si­po­vic und des­sen As­sis­ten­ten Horst Schmitz bis­her fei­ern. Die Mann­schaft ist auf ei­nem gu­ten Kurs – Platz eins oder zwei nach der Haupt­run­de ist das Ziel, um ei­ne op­ti­ma­le Po­si­ti­on für die Play-offs zu er­rei­chen. Spielt man wei­ter so er­folg­reich wie bis­her, ist dies rea­li­sier­bar. „Wir sind auf der Po­le Po­si­ti­on, al­so ha­ben wir bis­her vie­le Din­ge rich­tig ge­macht“, sagt Horst Schmitz da­zu. „Wenn man im Som­mer ein Kon­zept für die Sai­son er­stellt, dann kön­nen so vie­le Din­ge an­ders lau­fen als ge­plant. Doch dies­mal ist es bes­ser ge­lau­fen, als ge­plant. Es hat sich ei­ne Team-Che­mie ent­wi­ckelt, die be­ein­dru­ckend ist“, prä­zi­siert Schmitz ei­nen ganz ent­schei­den­den Grund für den ak­tu­el­len Er­folg. Und er legt nach: „Es liegt auch ganz viel an Ne­n­ad. Er ist ehr­lich, er ist ge­ra­de­aus. Und er hat Qua­li­tät – als Trai­ner und als Mensch.“Die ech­te Kon­kur­renz ist in der Pro B in die­ser Sai­son bis­lang über­schau­bar. Das Team Ehin­gen Ur­spring liegt nur zwei Punk­te hin­ter der BG Karls­ru­he und hat den di­rek­ten Ver­gleich auch schon mit 76:67 in Karls­ru­he für sich ent­schei­den kön­nen, doch zu den Plät­zen drei (Uni-Rie­sen Leip­zig) und vier (Gi­ants Nörd­lin­gen) sind es schon jetzt je­weils sechs Zäh­ler Dif­fe­renz. Horst Schmitz: „Un­se­re Er­folg hat viel mit dem gu­ten Team­spi­rit zu tun. Und auch die Mi­schung zwi­schen Jung und Alt stimmt. Die jun­gen Spie­ler ent­wi­ckeln sich sehr gut, die äl­te­ren Spie­ler neh­men ih­re Rol­le sehr ernst. Und bei die­ser Kon­stel­la­ti­on kom­men eben gu­te Sa­chen raus.“ Das klingt nach ei­nem ziem­lich ein­fa­chen Er­folgs­re­zept, doch na­tür­lich ist auch die in­di­vi­du­el­le Qua­li­tät der BG-Spie­ler hoch. Trotz­dem for­dert Schmitz vor den neun rest­li­chen Spie­len der Haupt­run­de: „Wir müs­sen fo­kus­siert blei­ben, dür­fen kei­nen Geg­ner auf die leich­te Schul­ter neh­men.“Trotz­dem tut die klei­ne Atem­pau­se über Weih­nach­ten gut. Die kommt un­ter an­de­rem auch Je­re­my Black sehr ge­le­gen. „Da kann er sei­ne Mus­kel­ver­let­zung aus­ku­rie­ren“, sagt Schmitz. Der Rest des Ka­ders hat ak­tu­ell kei­ne Pro­ble­me, man ist al­so ge­rüs­tet für den Rest der Rück­run­de. Und die ers­te Her­aus­for­de­rung im neu­en Jahr ist denk­bar güns­tig – man hat am Mitt­woch, 13. Ja­nu­ar, ein Heim­spiel ge­gen das Schluss­licht. Die Bas­kets Spey­er ha­ben in den 13 bis­he­ri­gen Par­ti­en erst zwei Sie­ge fei­ern kön­nen. Das sind al­so ge­ra­de mal vier Punk­te. Das Hin­spiel in der Dom­stadt ging mit 90:80 an die BG Karls­ru­he. Und auch im Rück­spiel sind Small­wood und Co haus­ho­her Fa­vo­rit. Sai­son­sieg Num­mer zwölf ist im ers­ten Punkt­spiel im Jahr 2016 al­so ver­mut­lich fest ein­ge­plant.

„Wir ha­ben bis­her vie­le Din­ge rich­tig ge­macht“

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