Ex-Pro­fi tot im Rhein

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Sid

Der frü­he­re Mön­chen­glad­ba­cher Bun­des­li­ga-Fuß­bal­ler Ste­ve Go­hou­ri ist tot. Die Po­li­zei Düsseldorf be­stä­tig­te auf An­fra­ge des Sport-In­for­ma­ti­ons­dienst (sid) ent­spre­chen­de Be­rich­te von Ex­press und Rhei­ni­scher Post. Dem­nach ist die Lei­che des 34-Jäh­ri­gen be­reits am Sil­ves­ter­tag im Rhein na­he Kre­feld ge­fun­den wor­den. Die Ob­duk­ti­on ha­be kei­ne Hin­wei­se auf Ge­walt­ein­wir­kung Drit­ter er­ge­ben. Vor Weih­nach­ten war Go­hou­ri spur­los ver­schwun­den, An­ge­hö­ri­ge mel­de­ten ihn am 12. De­zem­ber als ver­misst. Freun­de such­ten un­ter an­de­rem mit Hil­fe der so­zia­len Netz­wer­ke nach dem frü­he­ren ivo­ri­schen Na­tio­nal­spie­ler (13 Län­der­spie­le). An­ge­hö­ri­ge reis­ten von Frank­reich nach Deutsch­land, um die Po­li­zei zu in­for­mie­ren und die Su­che zu un­ter­stüt­zen. Erst vor kur­zem hat­te Go­hou­ri, der zwi­schen 2007 und 2009 für Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach ge­spielt hat, beim Süd­west-Re­gio­nal­li­gis­ten TSV St­ein­bach un­ter­schrie­ben. „Wir sind auch al­le sprach­los. Ste­ve und ich ha­ben uns noch am Frei­tag ver­ab­schie­det“, hat­te St­ein­bach-Trai­ner Tho­mas Br­da­ric ge­sagt. Der Ex-Pro­fi ver­mu­te­te pri­va­te Pro­ble­me. Go­hou­ri ha­be ihm an­läss­lich der Weih­nachts­fei­er des Klubs ge­sagt, er wol­le zu sei­ner Fa­mi­lie nach Pa­ris rei­sen. Dort war Go­hou­ri aber nie an­ge­kom­men. Nach 46 Li­ga­Spie­len für die Bo­rus­sia war Go­hou­ri zu Wi­gan Ath­le­tic nach En­g­land ge­wech­selt, zu spä­te­ren Sta­tio­nen des In­nen­ver­tei­di­gers ge­hör­te auch Dritt­li­gist Rot-Weiß Erfurt.

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