Das wird eng

Vol­ley­ball-Re­gio­nal­li­ga: Kap­pel­ro­deck Ta­bel­len­letz­ter

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Ekart Kin­kel

Wäh­rend der Weih­nachts­fei­er­ta­ge dürf­te Holger Ha­ber­stroh viel nach­ge­dacht ha­ben. Und zwar dar­über, wie er sei­ne Spie­ler wie­der zu Sie­gern ma­chen kann. Denn mit le­dig­lich fünf Punk­ten aus den ers­ten zehn Spie­len ste­hen die von ihm be­treu­ten Vol­ley­bal­ler des TV Kap­pel­ro­deck der­zeit am Ta­bel­len­en­de der Re­gio­nal­li­ga Süd – und in den letz­ten bei­den Par­ti­en vor der Weih­nachts­pau­se hat­te der TVK durch zwei glat­te Nie­der­la­gen ge­gen die di­rek­ten Kon­kur­ren­ten SV Fell­bach II so­wie FT 1844 Frei­burg II ei­ne bes­se­re Aus­gangs­po­si­ti­on ver­spielt. „Ge­gen Fell­bach war auf je­den Fall mehr drin“, sagt der Kap­pel­ro­de­cker Ab­tei­lungs­lei­ter Chris­ti­an Zim­mer, „aber wir ha­ben an die­sem Tag nicht ins Spiel ge­fun­den und konn­ten kei­nen Druck auf­bau­en“. In Frei­burg trat Kap­pel­ro­deck da­ge­gen nicht in Best­be­set­zung an und stand laut Zim­mer von An­fang an auf ver­lo­re­nem Pos­ten. Trotz der ent­täu­schen­den Hin­run­de hängt bei den Kap­pel­ro­de­cker Vol­ley­bal­lern der Haus­se­gen aber nicht schief. „Na­tür­lich hät­ten wir ger­ne ein paar Punk­te mehr auf dem Kon­to“, be­tont Zim­mer, „aber es war ja von An­fang an klar, dass es ei­ne sehr schwie­ri­ge Run­de wird“. Als Ober­li­ga-Vi­ze­meis­ter hat­te der TVK nach neun Jah­ren die Rück­kehr in die Re­gio­nal­li­ga ge­schafft und geht da mit ei­ner qua­si un­ver­än­der­ten Mann­schaft an den Start. Weil sich Dia­go­nal­an­grei­fer Alex Wei­gel am ers­ten Spiel­tag ver­letz­te, wur­den noch die bei­den Rou­ti­niers Patrick Mei­er und Ste­fan Büh­ler re­ak­ti­viert. „Un­ser Ka­der könn­te si­cher­lich bes­ser be­setzt sein, aber es wur­de in der Som­mer­pau­se auch nicht in­ten­siv nach mög­li­chen Ver­stär­kun­gen ge­sucht“, so Zim­mer, der eben­falls selbst auf dem Feld steht. Die Som­mer­pau­se war da­zu noch recht kurz, denn erst nach­dem Bad Wald­see kurz vor den Re­le­ga­ti­ons­spie­len um den Re­gio­nal­li­ga­auf­stieg zu­rück­zog, stand der Sprung in die viert­höchs­te Spiel­klas­se für die Kap­pel­ro­de­cker fest. Das Ni­veau in der Re­gio­nal­li­ga sei „deut­lich hö­her“als ei­ne Klas­se tie­fer, weiß Zim­mer aus ei­ge­ner Er­fah­rung, „hier darf man sich ei­gent­lich kei­ne Schwä­che­pha­sen er­lau­ben“. Den Kopf wer­de man trotz der ro­ten La­ter­ne aber nicht in den Sand ste­cken, stellt Zim­mer klar. „Na­tür­lich müs­sen wir uns nach der Win­ter­pau­se stei­gern und vor al­lem mehr Konstanz an den Tag le­gen“, be­tont der spie­len­de Ab­tei­lungs­lei­ter. Aber auch in der ver­gan­ge­nen Run­de ha­be die Mann­schaft nach ei­ner durch­wach­se­nen Hin­se­rie den Schal­ter um­ge­legt und mit ei­ner Se­rie von sechs Sie­gen in Fol­ge den Grund­stein für die Vi­ze­meis­ter­schaft ge­legt. Au­ßer­dem ste­hen nach der Win­ter­pau­se für den Ta­bel­len­zehn­ten noch Heim­spie­le ge­gen die di­rek­ten Kon­kur­ren­ten TSV Enin­gen (8./ 8 Zäh­ler) und FT Frei­burg II (9./6) auf dem Pro­gramm und mit dem ei­ge­nen Pu­bli­kum im Rü­cken hofft Zim­mer auf den ein oder an­de­ren „Vier-Punk­te-Sieg“. Ob letzt­lich Platz neun für den Klas­sen­ver­bleib rei­chen wird oder ob der TV Kap­pel­ro­deck da­für zwei Teams hin­ter sich las­sen muss, steht laut Zim­mer noch nicht end­gül­tig fest. „Aber der Letz­te steigt auf je­den Fall ab“, stellt er klar. Doch selbst wenn es den TV Kap­pel­ro­deck letzt­lich er­wi­schen wür­de, wä­re das nicht un­be­dingt ein Bein­bruch. „Wenn wir gu­te Spie­le ab­lie­fern und es trotz­dem nicht reicht, dann wird uns nie­mand ei­nen Vor­wurf ma­chen“, meint Zim­mer und fügt dann aber noch kämp­fe­risch hin­zu: „Aber na­tür­lich wol­len wir ein wei­te­res Jahr in der Re­gio­nal­li­ga auf­schla­gen“.

Der TVK hol­te aus zehn Spie­len nur fünf Punk­te

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