Kla­rer Fa­vo­rit ge­gen die Pi­ra­ten

TV Bühl er­war­tet am Mitt­woch das Schluss­licht

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport - Pe­ter Tre­bing

Zwölf Pflicht­spie­le der Sai­son 2015/16 lie­gen be­reits hin­ter Vol­ley­ball-Bun­des­li­gist TV In­ger­soll Bühl – zwölf wei­te­re hat man noch vor der Na­se. Halb­zeit al­so bei der Mann­schaft von Chef­coach Ru­ben Wo­lochin. Und bis­lang fällt die Zwi­schen­bi­lanz po­si­tiv aus. Drei Sie­ge im Po­kal und vier in der Bun­des­li­ga – ins­ge­samt sie­ben der bis­her zwölf Par­ti­en konn­ten Sos­sen­hei­mer und Co al­so für sich ent­schei­den. Da­mit ver­bun­den ist auch der sen­sa­tio­nel­le Ein­zug ins Po­kal­fi­na­le in der Mann­hei­mer SAP-Are­na (Sonn­tag, 28. Fe­bru­ar). Das ist der bis­lang sport­lich größ­te Er­folg in der Ge­schich­te der Vol­ley­ball-Ab­tei­lung des TV Bühl. Nicht ganz so gut lief es bis­her in der Li­ga. Fünf Par­ti­en wur­den be­reits ver­lo­ren, zwei da­von zu Hau­se. Doch die Nie­der­la­gen bei den BR Vol­leys aus Ber­lin und Neu­ling Uni­ted Vol­leys RheinMain (1:3) oder ge­gen die star­ken Power­vol­leys aus Dü­ren (zwei­mal 1:3) wa­ren nicht wirk­lich un­er­war­tet. Le­dig­lich die Plei­te ge­gen VSG Co­burg/Grub vor ei­ge­nem Pu­bli­kum (1:3) war über­ra­schend und wur­de zu­min­dest zum Teil durch den nicht ein­kal­ku­lier­ten Heim­sieg ge­gen Meis­ter VfB Fried­richs­ha­fen (3:2) wie­der aus­ge­gli­chen. Un­term Strich ste­hen nach neun Bun­des­li­ga­Spie­len der­zeit neun Punk­te. Doch die Aus­sicht, die­se Zwi­schen­bi­lanz zu ver­bes­sern, ist gut, denn die kur­ze Pau­se über Weih­nach­ten und Neu­jahr wird am Mitt­woch, 13. Ja­nu­ar, mit dem Heim­spiel ge­gen das Ta­bel­len­schluss­licht CV Mit­tel­deutsch­land (Spiel­be­ginn in der Groß­sport­hal­le: 20 Uhr) be­en­det. Ei­ne ver­meint­lich leich­te Auf­ga­be, denn die „Pi­ra­tes“aus Sper­gau konn­ten in neun Be­geg­nun­gen erst ei­nen Sieg ver­bu­chen (3:2 am zwei­ten Spiel­tag ge­gen den TV Rot­ten­burg), der zwei Zäh­ler ein­brach­te. Punkt Num­mer drei re­sul­tiert aus der knap­pen Heim­nie­der­la­ge ge­gen Co­burg (2:3). Den An­schluss an die si­che­ren Plät­ze hat man zwar noch nicht ver­lo­ren, doch zu­letzt kas­sier­te man fünf 0:3-Nie­der­la­gen in Se­rie. Die Mann­schaft von Coach Ulf Qu­ell scheint der­zeit ein­fach nicht die Qua­li­tät zu be­sit­zen, um sich im Ab­stiegs­kampf be­haup­ten zu kön­nen. Nicht ein­mal vor ei­ge­nem Pu­bli­kum kann man mit­hal­ten: Fünf von sechs Heim­spie­len wur­den ver­lo­ren. Ge­gen den TV Bühl muss die „Mul­ti-Kul­ti-Trup­pe“aus Sach­senAn­halt, in der nur noch ein deut­scher aber sie­ben pol­ni­sche Spie­ler ak­tiv sind, noch zwei­mal an­tre­ten – am kom­men­den Mitt­woch und am 9. März. Trotz der sport­lich pre­kä­ren La­ge hat man beim CVM aber per­so­nell nicht re­agiert. „Wir wer­den mit der Mann­schaft wei­ter­spie­len, die wir ha­ben“, be­tont Ma­na­ger Rick Wie­ders­berg. Geld für In­ves­ti­tio­nen in Ver­stär­kun­gen gibt der knap­pe Etat eben ein­fach nicht her.

CV Mit­tel­deutsch­land auf dem Ab­stiegs­platz

Die Pau­se ist rum – für Ka­pi­tän Da­vid Sos­sen­hei­mer, Mag­loire Ma­yau­la und Gra­ham McIl­vai­ne (von links) geht es in der Bun­des­li­ga am Mitt­woch ge­gen CV Mit­tel­deutsch­land zu Hau­se wie­der wei­ter. Fo­to: Steue­rer

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