Un­be­schwer­ter Swing

Glenn Mil­ler Orches­tra gas­tiert in Karls­ru­he und Bühl

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Die Region - SO

Auch nach über 75 Jah­ren der Grün­dung des Glenn Mil­ler Orches­tra be­rei­chert es die Mu­sik­welt im­mer noch mit zahl­rei­chen un­ver­gess­li­chen Tu­nes und Ar­ran­ge­ments. „In The Mood“, „Moon­light Se­re­na­de“, „Chat­ta­noo­ga Choo Choo“, „Penn­syl­va­nia 6-5000“, oder „Ame­ri­can Pa­trol“we­cken vie­le Er­in­ne­run­gen und set­zen tie­fe Emo­tio­nen frei. Die gro­ße Big Band Be­set­zung, die Ori­gi­nal­ar­ran­ge­ments, ei­ne un­wi­der­steh­li­che Po­wer der Mu­si­ker, Spiel­freu­de und Ener­gie ma­chen aus je­dem Auf­tritts­ort ei­nen Swing Tem­pel. Am Frei­tag spielt das Orches­ter in Karls­ru­he und am Sams­tag in Bühl. Wenn das Glenn Mil­ler Orches­tra di­rec­ted by Wil Sal­den mit dem neu­en Pro­gramm „It’s Glenn Mil­ler Ti­me“auf­war­tet, dann kommt ein Stil zu­rück, der in den 1930er- und 1940Jah­ren ge­prägt wur­de und ei­ner der welt­of­fens­ten Mu­sik­sti­le al­ler Zei­ten: der Swing. In den Me­lo­di­en von Glenn Mil­ler ist des­sen Tra­di­ti­on be­son­ders prä­sent im Ohr. Orches­ter­lei­ter Wil Sal­den wur­de am 1950 in Ob­bicht in den Nie­der­lan­den ge­bo­ren. Er stu­dier­te Kla­vier an der Mu­sik­hoch­schu­le in Maas­tricht, war Lei­der des Rund­funk- und Fern­se­hor­ches­ters Hil­ver­sum und be­gann 1978 mit sei­nen Glenn-Mil­ler-Stu­di­en und dem Auf­bau des Orches­ters. Seit 1985 tourt er durch Eu­ro­pa, wo er die Li­zenz für den Na­men Glenn Mil­ler Orches­tra hat. In der „Clo­se Har­mo­ny Group“, die eben­falls bei den Kon­zer­ten als klei­nes En­sem­ble auf­tritt, ist Sal­den mit da­bei.

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