Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Reise & Urlaue - Mag

Har­ry Pot­ter zieht in die Universal Stu­di­os Hol­ly­wood in der Nä­he von Los An­ge­les ein: Dem Film­held wird dort ei­ne ei­ge­ne The­men­welt ge­wid­met, die am 7. April für Be­su­cher of­fen­steht. In The Wi­zard World of Har­ry Pot­ter wird es un­ter an­de­rem ei­nen Nach­bau der Zau­be­r­er­schu­le Hog­warts und zwei Ach­ter­bah­nen na­mens „Har­ry Pot­ter and the For­bid­den Jour­ney“mit auf­wen­di­gen 3-D-Ef­fek­ten und „Flight of the Hip­po­griff“für Fa­mi­li­en zu er­le­ben ge­ben. Dar­auf wei­sen die Universal Stu­di­os Hol­ly­wood hin.

Neue Gip­fel für Klet­te­rer: Die Säch­si­sche Schweiz ist bei Klet­te­rern be­liebt. 28 wei­te­re Gip­fel kön­nen dort künf­tig be­stie­gen wer­den, er­klärt das säch­si­sche Um­welt­mi­nis­te­ri­um. Die Zahl der Klet­ter­gip­fel in dem Schutz­ge­biet steigt da­mit auf 370. Das Land­schafts­schutz­ge­biet um­gibt den Na­tio­nal­park Säch­si­sche Schweiz mit 755 Gip­feln für Klet­te­rer. Die neu­en Gip­fel sind Teil ei­nes Pfle­ge- und Ent­wick­lungs­plans, den die Na­tio­nal­park­ver­wal­tung un­ter an­de­rem zu­sam­men mit dem Säch­si­schen Berg­stei­ger­bund er­ar­bei­tet hat.

Neun­mal ab War­ne­mün­de: Die US-Ree­de­rei Nor­we­gi­an Crui­se Li­ne (NCL) fährt im Som­mer erst­mals ab Deutsch­land. Zwi­schen Ju­ni und Sep­tem­ber bricht die „Nor­we­gi­an Star“zu neun Ost­see­kreuz­fahr­ten ab/bis War­ne­mün­de auf, kün­dig­te NCL an. Acht da­von um­fas­sen neun Näch­te, die neun­te en­det nach acht Näch­ten in Ko­pen­ha­gen. Die an­ge­lau­fe­nen Hä­fen sind Tal­linn, St. Pe­ters­burg, Helsinki, Stock­holm und Ko­pen- ha­gen. NCL bie­tet deut­schen Gäs­ten ein Pre­mi­um-All-In­clu­si­ve-Kon­zept. Wie bei Tui Crui­ses sind Ge­trän­ke und Trink­gel­der im Preis in­be­grif­fen.

Ho­te­lier haf­tet: „Für Dieb­stäh­le über­nimmt das Ho­tel kei­ne Haf­tung“– die­ser Satz ist in Eu­ro­pa recht­lich ge­se­hen null und nich­tig. Denn für Dieb­stäh­le aus Ho­tel­zim­mern haf­tet der Ho­te­lier, auch wenn die Wert­ge­gen­stän­de in den Zim­mer­safe ein­ge­schlos­sen wa­ren, er­klärt Rei­se­rechts­ex­per­te Prof. Ernst Füh­rich. Für be­stimm­te Ge­gen­stän­de ist die Haf­tung al­ler­dings ge­setz­lich aus­ge­schlos­sen – et­wa für das Au­to und da­rin be­las­se­ne Sa­chen, wenn es in der Tief­ga­ra­ge des Ho­tels steht. Hier haf­tet der Ho­te­lier nicht. In Ho­tels in Deutsch­land gilt zum Bei­spiel für die ent­wen­de­te Ka­me­ra oder den Lap­top ei­ne Höchst­gren­ze von 3 500 Euro. Bei Geld, Wert­pa­pie­ren und Kost­bar­kei­ten – et­wa Schmuck und teu­ren Uh­ren – liegt der Höchst­be­trag bei 800 Euro, er­klärt Füh­rich. An­ders sieht es aus, wenn der Gast sei­ne Wert­ge­gen­stän­de dem Gast­wirt zur Auf­be­wah­rung über­gibt und die­ser sie in den Sa­fe an der Re­zep­ti­on ver­staut. Dann ent­fal­len die Höchst­gren­zen, die Haf­tung ist un­be­schränkt, be­tont der Ju­rist. Ein Dieb­stahl muss im Ho­tel un­ver­züg­lich an­ge­zeigt wer­den. Denn nach Abrei­se greift die Haf­tung nicht mehr. In an­de­ren Län­dern Eu­ro­pas sind die Ge­set­ze we­gen ei­nes in­ter­na­tio­na­len Über­ein­kom­mens ähn­lich, je­doch kön­nen sich die spe­zi­fi­schen Re­ge­lun­gen un­ter­schei­den, die Höchst­gren­zen zum Bei­spiel an­de­re sein. Und in Län­dern au­ßer­halb Eu­ro­pas kann es un­ter Um­stän­den auch gar kei­ne Haf­tung ge­ben, da das je­wei­li­ge Recht des Lan­des gilt.

Frei­er Ein­tritt in US-Na­tio­nal­parks: In die­sem Jahr wird der Na­tio­nal Park Ser­vice in den USA 100 Jah­re alt. Zum Ju­bi­lä­um ha­ben Be­su­cher an ver­schie­de­nen Ta­gen frei­en Ein­tritt. Die Ta­ge sind: 16. bis 24. April (Na- tio­nal Park Week), 25. bis 28. Au­gust (Na­tio­nal Park Ser­vice Bir­th­day), 24. Sep­tem­ber (Na­tio­nal Pu­b­lic Lands Day) und 11. No­vem­ber (Ve­terans Day). Nor­ma­ler­wei­se neh­men 127 der 409 Na­tio­nal­parks in den Staa­ten ei­ne Ein­tritts­ge­bühr zwi­schen 3 und 30 Dol­lar (zwi­schen et­wa 2,70 und 27,50 Euro). Ge­büh­ren für Cam­ping und Tou­ren wer­den al­ler­dings auch an den Ta­gen mit frei­em Ein­tritt fäl­lig.

Rech­te bei Last Mi­nu­te: Beim Last-Mi­nu­te-Ur­laub sind Rei­sen­de recht­lich nicht schlech­ter ge­stellt. Denn es gel­ten die glei­chen Kon­di­tio­nen wie bei lang­fris­tig ge­buch­ten Pau­schal­rei­sen, er­klärt die Ver­brau­cher­zen­tra­le Sach­sen. Wenn das An­ge­bot nicht den Be­schrei­bun­gen ent­spricht, kön­nen Rei­se­män­gel re­kla­miert wer­den. Bei ei­ner er­heb­li­chen Be­ein­träch­ti­gung der Rei­se – et­wa durch ei­nen Flug­lot­sen-Streik oder ei­ne Na­tur­ka­ta­stro­phe, kann der Rei­se­ver­trag ge­kün­digt wer­den.

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