Star­ke Frau­en im Blues Ca­ra­van

Mu­si­ke­rin­nen aus Ka­na­da, Finn­land und USA

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DIE REGION - Lie

Wenn der Blues Ca­ra­van un­ter­wegs ist, trans­por­tiert er star­ke jun­ge Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­ker von Ruf Re­cor­ds zum Pu­bli­kum. Am Di­ens­tag lässt sich in Karls­ru­he prü­fen, ob die­ses Fahr­zeug tat­säch­lich gut be­setzt ist. Dann gas­tie­ren drei Frau­en im Ju­bez. Und am Don­ners­tag kom­men sie nach Of­fen­burg. Lay­la Zoe ist be­reit zu ex­plo­die­ren. Wie ih­re frü­hen Vor­bil­der – von Bob Dy­lan bis Mud­dy Wa­ters – ist die ka­na­di­sche Band­lea­de­rin ei­ne aus­ge­zeich­ne­te Song­schrei­be­rin, die An­er­ken­nung für ih­re Al­ben wie das 2013 er­schie­ne­ne The Li­ly er­hielt. Beim Blues Ca­ra­van wird Lay­la das Bes­te aus ih­rem Re­per­toire und ei­nen Vor­ge­schmack auf ihr nächs­tes Al­bum im Ge­päck ha­ben. Wenn Ina Fors­man zum Mi­kro­fon greift, glaubt man ihr ein­fach je­des Wort. Die fin­ni­sche Sän­ge­rin er­schien erst­mals im Al­ter von 17 Jah­ren auf der Bild­flä­che mit ei­ner atem­be­rau­ben­den In­ter­pre­ta­ti­on von Et­ta Ja­mes’ „ All I Could Do Was Cry“bei ei­ner TV-Cas­tin­gshow. Seit­dem fand sie in­ter­na­tio­nal An­er­ken­nung, spiel­te mit Mu­si­kern wie Hel­ge Tall­qvist und Guy Ver­lin­de und stell­te ihr Ta­lent beim Song­wri­ting un­ter Be­weis. Wenn Ina die Büh­ne be­tritt, ist al­les mög­lich. „Ich pla­ne kaum et­was“, sagt sie. Ta­sha Tay­lor hat den Blues im Blut. Ob­wohl die jüngs­te Toch­ter von R&B-Le­gen­de und Stax-Iko­ne John­nie Tay­lor qua­si ihr Ta­lent mit in die Wie­ge ge­legt be­kam, ist sie doch ih­ren ei­ge­nen Weg ge­gan­gen. Sie stu­dier­te zu­nächst Schau­spiel an der Bos­ton Uni­ver­si­ty. Doch die Lei­den­schaft zur Mu­sik war stär­ker. Den Durch­bruch schaff­te sie mit dem Al­bum „Tay­lor­ma­de“.

Sie tre­ten am Di­ens­tag im Karls­ru­her Ju­bez auf und am Don­ners­tag kom­men sie nach Of­fen­burg: Ina Fors­man, Lay­la Zoe und Ta­sha Tay­lor. Sie tou­ren im Blues Ca­ra­van durch Eu­ro­pa. Fo­to: pr

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