Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER - AFP avs

will nicht mehr so ego­is­tisch sein. „Ich war zu lan­ge zu sehr auf mich selbst fi­xiert“, gab der 21-jäh­ri­ge Ka­na­di­er in ei­nem ges­tern ver­öf­fent­lich­ten In­ter­view des Ma­ga­zins „In­style“zu. „Mir war es to­tal egal, ob mich je­mand moch­te oder nicht. Und das war der An­fang vom En­de.“Bie­ber zog ei­ne selbst­kri­ti­sche Bi­lanz die­ses Ver­hal­tens: „Ich war, na ja, ein Idi­ot.“Der Pop­star war in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mehr­fach mit dem Ge­setz in Kon­flikt ge­ra­ten, et­wa we­gen der Teil­nah­me an ei­nem il­le­ga­len Au­to­ren­nen in Mia­mi. Im Ok­to­ber brach er in Os­lo aus Är­ger über das Ver­hal­ten sei­ner Fans in der ers­ten Rei­he ein Kon­zert kurz nach dem Be­ginn ab.

(54) hat sich in Ber­lin mit Flücht­lin­gen ge­trof­fen. Die Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on In­ter­na­tio­nal Res­cue Com­mit­tee (IRC) ver­öf­fent­lich­te auf ih­rer In­ter­net-Sei­te ein Bild von Cloo­ney, sei­ner Frau Amal und sy­ri­schen Flücht­lin­gen. Sie hät­ten mit Cloo­ney dar­über ge­spro­chen, wie ihr Le­ben in Sy­ri­en ge­we­sen sei, war­um sie das Land ver­las­sen hät­ten und wie ih­re Zu­kunft in Deutsch­land aus­se­he, schrieb die Or­ga­ni­sa­ti­on.

(39) hat ge­gen un­an­ge­neh­me An­ma­che ei­nen Tipp: Selbst­be­wuss­tes Auf­tre­ten sei wich­tig, weil Frau­en sehr viel über ih­re Hal­tung ver­rie­ten, sag­te Hal­mich in Ber­lin. „Angst kann man an­hand der Kör­per­hal­tung schon se­hen.“Ihr sei es noch nie pas­siert, dass sie je­mand an­ge­macht oder an­ge­fasst ha­be. „Ich den­ke ein­fach, das hat mit mei­nem Auf­tre­ten zu tun.“Sie füh­le sich sehr si­cher und kön­ne di­ver­se Kampf­sport­ar­ten. „Klar, als Pro­fi­bo­xe­rin ist man da viel­leicht ei­ne an­de­re Num­mer.“Trotz­dem sei sie froh, es nicht aus­pro­bie­ren zu müs­sen. Die aus Karls­ru­he stam­men­de Ex-Welt­meis­te­rin war bei der Ber­li­na­le-Par­ty „Mo­vie meets Me­dia“zu Gast.

(12) ist in die sport­li­chen Fuß­stap­fen ih­res Va­ters ge­tre­ten. Bei der Er­öff­nung der zwei­ten Olym­pi­schen Win­ter-Ju­gend­spie­le in Lil­le­ham­mer zün­de­te sie am Frei­tag­abend die olym­pi­sche Fa­ckel. Pa­pa Haa­kon (42) hat­te die­se Auf­ga­be vor 22 Jah­ren bei den Olym­pi­schen Win­ter­spie­len 1994 in Lil­le­ham­mer über­nom­men. Die nor­we­gi­sche Kö­nigs­fa­mi­lie ist au­ßer­or­dent­lich sport­be­geis­tert und vor al- lem dem Win­ter­sport zu­ge­tan. Bei ei­nem Volks­fest zum Thron­ju­bi­lä­um von Kö­nig Harald hat­te sich im Ja­nu­ar fast die gan­ze Fa­mi­lie Skier an­ge­schnallt.

Ös­ter­reich wird beim dies­jäh­ri­gen Eu­ro­vi­si­on Song Con­test (ESC) von der 19-jäh­ri­gen Zoe ver­tre­ten. Die Fran­zö­sisch spre­chen­de Pop-El­fe setz­te sich in der Nacht zum Sams­tag in der ORF-Show „Wer singt für Ös­ter­reich?“durch und er­gat­ter­te das Ti­cket für Stock­holm. Die Toch­ter von Pa­per­moon-Sän­ger Chris­tof St­raub über­zeug­te die Zu­schau­er mit dem Lied „Lo­in d’ici“(Weit weg von hier). „Der im Vor­feld of­fen be­kun­de­te Sie­ges­wil­len Zoes hat schließ­lich zu ih­rem Tri­umph ge­führt“, hieß es beim ORF. Die Sän­ge­rin hat­te im ver­gan­ge­nen Jahr den Sieg im Vor­ent­scheid knapp ver­passt. Da­mit sei Zoe „in bes­ter Ge­sell­schaft mit Con­chi­ta“. Die ESC-Sie­ge­rin von 2014 war beim ös­ter­rei­chi­schen Vor­ent­scheid eben­falls zu­nächst ge­schei­tert. „So ge­se­hen ein gu­tes Omen für Stock­holm“, hieß es beim ORF.

19 Jah­re jung ist Zoe – sie singt für Ös­ter­reich beim ESC in Stock­holm. Fo­to: avs

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