Mit Traum­start zum Drei­er

KSC ge­winnt beim MSV Duisburg 1:0 / Tor­res trifft nach 50 Se­kun­den

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Harald Lin­der

Mit zehn Punk­ten aus den ers­ten vier Rück­run­den­par­ti­en ist dem Karls­ru­her SC ein Start nach Maß in die zwei­te Halb­se­rie der Zwei­ten Fuß­ball-Bun­des­li­ga ge­lun­gen. In Duisburg ge­wann der KSC durch das drit­te Sai­son­tor von Ma­nu­el Tor­res mit 1:0 (1:0) beim Ab­stiegs­kan­di­da­ten von der We­dau, des­sen An­hän­ger nach dem Spiel­schluss – und der 13. Sai­son­nie­der­la­ge – laut­stark skan­dier­ten, dass sie „die Schnau­ze voll“hät­ten. Da­ge­gen konn­ten sich die mit­ge­reis­ten KSC-Fans über drei Punk­te freu­en, die „uns gut tun“, wie Sport­di­rek­tor Jens Todt sag­te. Drei Än­de­run­gen nahm KSC-Trai­ner Mar­kus Kauc­zin­ski in sei­ner Start­elf ge­gen­über dem dürf­ti­gen 1:1 aus der Vor­wo­che ge­gen den FSV Frank­furt vor. Für den ver­letz­ten Den­nis Kem­pe (Riss­wun­de am Knie) spiel­te Yl­li Sal­lahi, der Schütze zum 1:1-Aus­gleich ge­gen Frank­furt, auf der lin­ken Ab­wehr­sei­te. Hin­ten rechts er­setz­te En­ri­co Va­len­ti­ni den zu- letzt we­nig über­zeu­gen­den Sa­scha Traut und auf der „Zehn“gab Kauc­zin­ski Hi­ro­ki Ya­ma­da, der sei­ne Wa­den­ver­let­zung aus­ge­heilt hat, den Vor­zug ge­gen­über Bou­ba­car Bar­ry. Für den KSC be­gann das Spiel dann wie „ge­malt“. Die Par­tie war gera­de mal 50 Se­kun­den alt, da führ­ten die Gäs­te schon mit 1:0. En­ri­co Va­len­ti­ni setz­te Ma­nu­el Tor­res in Sze­ne und ge­gen des­sen schö­nen He­ber aus et­wa zehn Me­tern war Duis­burgs Tor­hü­ter Micha­el Ra­ta­jcz­ak macht­los. Die Mei­de­ri­cher mach­ten es dem KSC im An­schluss re­la­tiv leicht, die Be­geg­nung zu kon­trol­lie­ren – oh­ne dass die Blau-Wei­ßen al­ler­dings zu wei­te­ren nen­nens­wer­ten Mög­lich­kei­ten ka­men. Erst zum En­de der ers­ten Halb­zeit kam auch Duisburg durch Nach­läs­sig­kei­ten des KSC zu Chan­cen. Zu­nächst ziel­te Den­nis Gro­te knapp vor­bei (37.), drei Mi­nu­ten spä­ter klär­te KSCKee­per Re­né Voll­ath ge­gen Gro­te. Den an­schlie­ßen­den Kon­ter ver­gab Ma­nu­el Tor­res, als er über das Duis­bur­ger Tor ziel­te. Die zwei­te Hälf­te be­gann mit ei­ner gu­ten Frei­stoß-Mög­lich­keit für den KSC, aber Va­len­ti­ni schoss aus rund 22 Me­tern knapp über das Tor. Da­nach blieb von der Do­mi­nanz, die den KSC noch vor der Pau­se aus­ge­zeich­net hat­te, nicht mehr all­zu­viel üb­rig. Der MSV ver­such­te nun al­les, um den Aus­gleich zu er­zie­len, aber der KSC ver­tei­dig­te mit Glück und Ge­schick und konn­te sich am En­de über ei­nen „dre­cki­gen Sieg“freu­en, der „uns Selbst­ver­trau­en für die kom­men­den Auf­ga- ben gibt“, so KSC-Chef­coach Kauc­zin­ski. „Es war gut, dass wir das Tor so früh ge­macht ha­ben, sonst wä­re es noch schwe­rer ge­wor­den. Es war das er­war­tet schwe­re Spiel. Es ging nur über den Kampf, aber wir neh­men die­se Punk­te ger­ne mit“, zähl­te auch für Yl­li Sal­lahi am En­de nur der Sieg. Und Match­win­ner Ma­nu­el Tor­res ver­säum­te es nicht, sich bei En­ri­co Va­len­ti­ni für den „per­fek­ten Pass“, der zum Sieg­tor führ­te, zu be­dan­ken.

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