VfB trumpft wei­ter auf

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - El­mar Dre­her

Der VfB Stutt­gart spielt sich in ei­nen re­gel­rech­ten Rausch. Auch die zu­letzt sechs­mal hin­ter­ein­an­der un­ge­schla­ge­ne Her­tha aus Ber­lin konn­te die Sie­ges­se­rie der Schwa­ben in der Fuß­ball-Bun­des­li­ga nicht stop­pen. Völ­lig un­be­ein­druckt vom Po­kal-K.o. ge­gen Bo­rus­sia Dort­mund fei­er­te der VfB mit dem 2:0(0:0) ge­gen Cham­pi­ons­Le­ague-Kan­di­dat aus Ber­lin sei­nen fünf­ten Bun­des­li­ga-Drei­er in Fol­ge. Bei­de Trai­ner wa­ren sich ei­nig. „Der VfB hat zum Schluss ver­dient ge­won­nen“, sag­te Hert­has Pal Dar­dai. Sein Kol­le­ge Jür­gen Kram­ny ur­teil­te: „Un­term Strich war es ein ver­dien­ter Sieg.“ Der über­ra­gen­de Se­rey Dié brach­te Stutt­gart mit sei­nem ers­ten Bun­des­li­ga­tref­fer (51. Mi­nu­te) vor 45 465 Zu­schau­ern in der Mer­ce­des-Benz Are­na in Füh­rung. „Se­rey Dié war ab­so­lut her­aus­ra­gend. Das Tor war die Krö­nung für ihn“, lob­te Kram­ny sei­nen wie im­mer zu­ver­läs­si­gen Sech­ser. Der ge­sam­ten Mann­schaft be­schei­nig­te der Coach, „mit Men­ta­li­tät, Wil­le und Ein­satz das Tor er- zwun­gen“zu ha­ben. Fi­lip Kostic (84.) mach­te dann al­les klar. Bei­de Mann­schaf­ten neu­tra­li­sier­ten sich im ers­ten Durch­gang weit­ge­hend und konn­ten kaum ge­fähr­li­chen Druck aufs geg­ne­ri­sche Tor ent­wi­ckeln. Die Schwa­ben er­ar­bei­te­ten sich bei ei­nem leich­ten spie­le­ri­schen Über­ge­wicht zwar mehr Chan­cen, al­ler­dings droh­te kei­ne ernst­haf­te Ge­fahr. Die sta­bi­le Ber­li­ner Ab­wehr hat­te ih­re Kon­tra­hen- ten zu­nächst si­cher im Griff. Her­tha agier­te in der Of­fen­si­ve äu­ßerst harm­los, hat­te al­ler­dings vor der Pau­se die mit Ab­stand bes­te Mög­lich­keit. Tor­jä­ger Ve­dad Ibi­se­vic schei­ter­te an sei­ner al­ten Wir­kungs­stät­te je­doch am glän­zend re­agie­ren­den VfB-Kee­per Pr­ze­mys­law Ty­ton. „Ei­gent­lich müs­sen wir zur Halb­zeit in Füh­rung ge­hen“, klag­te Dar­dai über die ver­ge­be­ne Rie­sen­chan­ce durch den zu­letzt so treff­si­che­ren Bos­ni­er. Nach dem Sei­ten­wech­sel ver­stärk­ten die Ber­li­ner ih­re Of­fen­siv­be­mü­hun­gen, aber der VfB ging in Füh­rung – und ge­wann am En­de ver­dient. Da­rin wa­ren sich bei­de Trai­ner ei­nig.

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