Wor­auf ver­zich­ten Sie in der Fas­ten­zeit?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL - er/Fo­tos: Fa­b­ry

„ Auf nichts, denn ich es­se das Jahr über sehr we­nig Fleisch“, meint Ta­ma­ra Rie­gel (30), Rei­ni­gungs­kraft aus Ho­cken­heim. „Ich ha­be aber die Fas­ten­zeit wie auch den Ra­ma­dan schon ein­mal mit­ge­macht. Man soll­te of­fen sein und auch mal et­was Neu­es aus­pro­bie­ren. Sonst kann man sich kein Ur­teil er­lau­ben.“ „ Auf Sü­ßig­kei­ten“, er­wi­dert Günter Ba­der (75), Rent­ner aus Bruch­sal. „Vor al­lem auf Scho­ko­la­de ver­su­che ich im Gro­ßen und Gan­zen zu ver­zich­ten. Soll­te ich aber doch ein­mal schwach wer­den, dann ger­ne mit viel Ge­nuss. Au­ßer­dem möch­te ich mehr Sport ma­chen, das heißt län­ger und schnel­ler jog­gen.“ „Ich ma­che die Fas­ten­zeit nicht mit“, ant­wor­tet Sil­via Broll (56), Tan­tra-Mas­seu­rin aus Pforz­heim. „Das Le­ben ist zu kurz, um auf das zu ver­zich­ten, was mir gut tut. Oh­ne­hin hö­re ich im­mer auf mein Ge­fühl. Soll­te mir et­was nicht be­kom­men, las­se ich es ein­fach weg. Da­zu brau­che ich kei­ne Fas­ten­zeit.“ „ Auf nichts. Ob­wohl ich über­legt hat­te mit­zu­ma­chen“, äu­ßert Melanie Mau­ro (38), Um­schü­le­rin aus Wald­bronn. „Mein Stief­va­ter hat er­zählt, dass er auf Al­ko­hol und Sü­ßig­kei­ten ver­zich­tet. Das hat mei­ne Neu­gier ge­weckt. Ich wür­de wohl nicht mehr rau­chen, aber in der Prü­fungs­zeit geht das schlecht.“ „ Auf Al­ko­hol“, ant­wor­tet Ser­gej Hö­sche­le (33), Arzt aus Karls­ru­he. „Ich trin­ke bis Os­tern gar nichts mehr. Im Freun­des­kreis ist das auch ein The­ma. Vie­le ver­zich­ten auf Al­ko­hol, man­che ma­chen so­gar rich­ti­ges Heil­fas­ten. Ob ich die Fas­ten­zeit mit­ma­che, ent­schei­de ich je­des Jahr nach Lust und Lau­ne.“ „ Auf nichts. Ich ach­te das gan­ze Jahr über gut auf mich“, meint Günter Loh­mann (75), Rent­ner aus Karls­ru­he. „Ich er­näh­re mich be­wusst: mit viel Ge­mü­se, we­nig Fleisch und oh­ne Fer­tig­pro­duk­te. Au­ßer­dem be­we­ge ich mich viel und ma­che Sport. Die Fas­ten­zeit ha­be ich noch nie mit­ge­macht.“

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