Wil­de Ge­dan­ken­strö­me

Ka­ba­ret­tis­ten Mar­tin Zings­heim und Pe­ter Voll­mer auf der klag-Büh­ne

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DIE REGION - SO SO SO

Ka­ba­rett & Mu­sik mit Geis­tes­blitz­ge­fahr er­war­tet die Be­su­cher der kla­gBüh­ne Gag­ge­nau am Don­ners­tag, 10. März, um 20 Uhr bei Mar­tin Zings­heims „Kopf­ki­no“. Wä­re As­so­zia­ti­ons-Hop­ping olym­pisch, Mar­tin Zings­heim könn­te sich Hoff­nung auf Me­dail­len ma­chen. Im Sturm hat er die Klein­kunst­sze­ne er­obert, zahl­rei­che Ka­ba­rett­prei­se ein­ge­heimst und den Sprung ins Ra­dio so­wie ins Fern­se­hen ge­schafft. Jetzt tourt das 31 Jah­re jun­ge Aus­nah­me­ta­lent aus Köln mit sei­nem neu­en So­lo durch den deutsch­spra­chi­gen Raum und prä­sen­tiert ei­ne ra­san­te Ein-Man­nShow jen­seits al­ler Schub­la­den. Die Dra­ma­tur­gie des Abends folgt dem wil­den Ge­dan­ken­strom des frisch pro­mo­vier­ten Lo­cken­kop­fes. Ein sprach­lich wie mu­si­ka­lisch vir­tuo­ses Aben­teu­er über Gott und die Welt, Lie­be und Hass, Er­zie­hung und Pau­schal­rei­sen. Gran­di­os ver­kopft ringt Mar­tin Zings­heim mit Prot­ago­nis­ten der Kul­tur­ge­schich­te und kämpft ge­gen die mu­si­ka­li­schen Fol­gen ei­ner Kind­heit in den 90ern. Am Ran­de des Scharf­sinns re­det, spielt und singt er sich durch sei­ne ei­ge­nen Geis­tes­blit­ze. Män­ner-Ka­ba­rett auch für Frau­en ser­viert Pe­ter Voll­mer ei­nen Tag spä­ter dem Pu­bli­kum der klag-Büh­ne. Al­so am Frei­tag, 11. März, um 20 Uhr mit sei­nem Pro­gramm „Frau­en ver­blü­hen – Män­ner ver­duf­ten“. Für Män­ner, so Voll­mer gibt es heut­zu­ta­ge 1 000 gu­te Grün­de zu ver­duf­ten: Zum Geld­ver­die­nen und fürs Kin­der­zeu­gen wer­den sie schon lan­ge nicht mehr ge­braucht. Jetzt par­ken auch noch die Au­tos von al­lei­ne ein. Män­ner wer­den im Grun­de nur ge­dul­det, weil ir­gend­ei­ner das Leer­gut weg­brin­gen muss. Kein Wun­der, dass vie­le von ih­nen Flucht­plä­ne schmie­den. Sie le­gen sich ein Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät zu, da­mit sie je­man­den zum Re­den ha­ben. Ge­strei­chelt wird nicht mehr die Ehe­frau, son­dern das iPho­ne. klag-Büh­ne Gag­ge­nau ist in der Lui­sen­stra­ße 17. Kar­ten­aus­künf­te gibt es un­ter den Num­mern (0 72 21) 39 80 11 oder (0 72 25) 9 62-5 13. Zu ei­ner mu­si­ka­li­schen Rei­se in die 50er Jah­re bre­chen „Con­ny und die Sonn­tags­fah­rer“heu­te um 20 Uhr in die Reit­hal­le Ras­tatt auf. Pet­ti­coat und Nie­ren­tisch, VW-Kä­fer und Ita­li­en-Ur­laub sind die Zei­chen ei­nes Jahr­zehnts. Es be­gann der Sie­ges­zug des deut­schen Schla­gers. Dank Ca­te­ri­na Va­len­te, Pe­ter Alex­an­der, Con­ny Fro­boess und an­de­ren. Vie­le mu­si­ka­li­sche Per­len lässt die Band „Con­ny und die Sonn­tags­fah­rer“wie­der auf­le­ben. Die For­ma­ti­on aus Sän­ge­rin Eva Pet­zen­hau­ser, Rai­ner Heindl (Ge­sang und Gi­tar­re), Tho­mas Stoi­ber (Ak­kor­de­on und Ge­sang) und Stef­fen Zün­keler (Kon­tra­bass und Ge­sang), spielt aus­schließ­lich Schla­ger in ei­ge­nen Ar­ran­ge­ments. Was ist ei­ne Rock­le­sung? Das Pu­bli­kum in der Ba­den-Ba­de­ner Ran­tas­tic-Büh­ne am 9. März um 20.30 Uhr wird sie je­den­falls er­le­ben. „Ma­xi­mum Rock“er­zählt in Wort und Li­ve-Mu­sik die Ent­wick­lung der Pop- und Rock­kul­tur. Vier lei­den­schaft­li­che und viel­sei­ti­ge Künst­ler le­sen, ro­cken und er­zäh­len. Mit welt­be­rühm­ten Hits der wil­den Sech­zi­ger­jah­re. Sän­ger Ralph Hei­dorn, Gi­tar­rist Fer­nan­do Bern­hardt, Key­boar­der Ste­fan Wid­mai­er so­wie Bas­sist und Au­tor Chris­toph Geis­sel­hart ver­bür­gen sich mit text­li­chen als auch ro­cki­gen Ta­ten da­für. Ein­tritt frei in Hau­e­n­e­ber­stein, Aschmatt­stra­ße 2. Am Don­ners­tag, 10. März, kommt Philipp We­ber mit sei­nem Pro­gramm „Fut­ter – streng ver­dau­lich“auf die KiR-Büh­ne in die Au­la der Schwarz­wald­schu­le in Forch­heim. Der Ka­ba­rett­abend be­ginnt um 20 Uhr. Der Ka­ba­ret­tist ist in Rhein­stet­ten kein Un­be­kann­ter, denn als er im Ok­to­ber 2014 zum ers­ten Mal auf der KiR-Büh­ne mit sei­nem Pro­gramm „Durst“auf­trat, war das Pu­bli­kum to­tal be­geis­tert von dem ka­ba­ret­tis­ti­schen Über­zeu­gungs­tä­ter und ver­lang­te nach mehr. Philipp We­ber, aus­ge­zeich­net mit den wich­tigs­ten deut­schen Klein­kunst­und Ka­ba­rett­prei­sen, ist Deutsch­lands ra­di­kals­ter Ver­brau­cher­schüt­zer un­ter den Ka­ba­ret­tis­ten und hat sich mit Leib und Ma­gen dem Wohl sei­nes Pu­bli­kums ver­schrie­ben. Kar­ten­vor­ver­kauf: Re­gin­bert-Buch­hand­lung, Rap­pen­wörth­stra­ße 24 in Rhein­stet­ten-Mörsch, Te­le­fon (0 72 42) 95 22 75 oder auf www.kir-rhein­stet­ten.de.

„Kopf­ki­no“heißt das as­so­zia­ti­ons­rei­che Ka­ba­rett von Mar­tin Zings­heim. Er gas­tiert am Don­ners­tag in Gag­ge­nau. Ei­nen Tag spä­ter gibt es Män­ner-Ka­ba­rett auch für Frau­en mit Pe­ter Voll­mer. Fo­to: pr

Der Ka­ba­ret­tist Philipp We­ber tritt am Don­ners­tag in Forch­heim auf. Fo­to: pr

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