Fas­zi­nie­ren­de Noa

Sän­ge­rin stellt neu­es Al­bum im Toll­haus vor

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DIE REGION -

Als sie ih­re ers­ten Me­ri­ten hier­zu­lan­de sam­mel­te, da war sie noch fast un­be­waff­net. Da stand sie im Ham­bur­ger Stadt­park als Sup­port von Pat Me­the­ny auf der Büh­ne hin­ter ih­ren Con­gas und sang zum Rhyth­mus dort im Nor­den bis­lang nie ver­nom­me­ne Wei­sen. Da­nach wun­der­te sie sich über den to­sen­den Ap­plaus und viel­leicht auch dar­über, dass Me­the­ny lie­ber ei­ne hal­be St­un­de war­te­te, bis das Pu­bli­kum sich be­ru­higt hat­te und er sich auf die Büh­ne trau­te. Die­se Zei­ten sind zwar vor­bei, nicht aber je­ne schwer zu be­schrei­ben­de Fas­zi­na­ti­on, die von Noa noch im­mer aus­geht. Sie trat mit ih­rem Gi­tar­ris­ten Gil Dor im Duo auf, mit Ge­or­ge Ben­son, Zuc­che­ro und Stevie Won­der, sie schar­te Bands um sich und zu­letzt so­gar gan­ze Sym­pho­nie­or­ches­ter. Zen­trum aber blieb im­mer ih­re Stim­me, blie­ben ih­re prä­zi­sen und doch nie glatt ge­bürs­te­ten In­to­na­tio­nen. Ein Freund sag­te ein­mal bei ei­nem Kon­zert der Is­rae­lin, wer Noa noch nie ha­be er­le­ben dür­fen, der wis­se gar nicht, was Sin­gen be­deu­ten und be­we­gen kön­ne. Am Frei­tag, 11. März, 20 Uhr, kommt Noa mit ih­rem lang­jäh­ri­gen Gi­tar­ris­ten Gil Dor ins Toll­haus nach Karls­ru­he (Al­ter Schlacht­hof 35), um ihr neu­es Al­bum „Lo­ve Me­di­ci­ne“vor­zu­stel­len.

Noa kommt am Frei­tag mit ih­rem Gi­tar­ris­ten Gil Dor ins Toll­haus. Fo­to: pr

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