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Der Sonntag (Mittelbaden) - - TIPPD & THEMEN - Max

At Ho­pe’s Ra­vi­ne” ist das De­büt­al­bum der Glas­go­wer Band Ho­ly Es­que. Mus­ku­lös, ur­sprüng­lich, sehr di­rekt und emo­tio­nal, ist es der Nach­fol­ger der ge­fei­er­ten „Sub­mis­si­ons“-EP, die dem Quar­tett über die Gren­zen sei­ner Hei­mat hin­weg ei­ni­ge Auf­merk­sam­keit be­scher­te. Auf dem Al­bum geht es vor al­lem um Trau­er, Flucht und Sehn­sucht. Mit ih­rem Sound er­in­nern Ho­ly Es­que bis­wei­len an die frü­hen Sim­ple Minds, aber auch an Bands wie U2, Echo & The Bun­ny­men, In­ter­pol oder The Na­tio­nal. In den Songs von Ho­ly Es­que wer­den Gi­tar­ren ra­di­kal mit Syn­thies ver­floch­ten, un­ter­stützt vom ein­dring­li­chen Ge­sang von Front­mann Pat Hy­nes. Sei­ne Stim­me än­dert sich von atem­lo­sem Hauch bis hin zu sou­li­gen Se­quen­zen und zu­rück zu ei­nem Ge­brüll. „Mir war ehr­lich nicht be­wusst, dass mei­ne Stim­me so be­son­ders sein soll. Selbst nach zwei Jah­ren mit der Band ist es mir nicht auf­ge­fal­len“, äu­ßert sich Hy­nes be­schei­den. Ho­ly Es­que grün­de­ten sich 2011 im schot­ti­schen Glas­gow. Front­mann Hy­nes und Key­boar­der Keir Reid wuch­sen im be­rüch­tig­ten East Kil­bri­de auf, ei­ner gut 70 000 Ein­woh­ner fas­sen­den Be­ton­wüs­te süd­lich von Glas­gow. Der Wunsch die­ser Ge­gend zu ent­flie­hen, wuchs ste­tig und ge­nau das ver­ar­bei­tet Hay­nes auch in sei­nen Tex­ten.

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