Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER - Avs

Die Schrift­stel­le­rin Ju­li Zeh (41) emp­fin­det das Le­ben auf dem Land wie in ei­ner Wohn­ge­mein­schaft (WG). „Ich ha­be als Stu­den­tin im­mer gern in WGs ge­wohnt“, sag­te sie der „Leip­zi­ger Volks­zei­tung“(Sams­tag). „Man teilt den All­tag und den Le­bens­raum, oh­ne eng be­freun­det sein zu müs­sen.“Die­se Form des mensch­li­chen Zu­sam­men­le­bens ge­nie­ße sie sehr, sag­te Zeh, die selbst in ei­nem Dorf in Bran­den­burg wohnt. Das Dorf sei für vie­le zum Sehn­suchts­ort ge­wor­den. „Man sucht nach Hei­mat und ei­nem Ruheort, wäh­rend man Tro­cken­sträu­ße auf dem Ka­min neu ar­ran­giert.“In der bran­den­bur­gi­schen Pro­vinz spielt auch Zehs jüngs­ter Ro­man „Un­ter­leu­ten“, der in der kom­men­den Wo­che er­scheint.

Der Künst­ler und Schrift­stel­ler Ja­nosch freut sich auf ein fest­li­ches Es­sen an sei­nem 85. Ge­burts­tag: „Ein Fisch wird ge­bra­ten. Und Wein wird ge­trun­ken“, sag­te er. Nach lan­gen Jah­ren in Mün­chen lebt Ja­nosch mitt­ler­wei­le seit mehr als 30 Jah­ren auf der spa­ni­schen Ka­na­ren-In­sel Te­ne­rif­fa. Sein größ­ter Wunsch zu sei­nem Eh­ren­tag, den er am Frei­tag, 11. März, fei­ert: „Dass ich hier ewig so sit­zen kann und die Sint­flut erst kommt, wenn ich ganz weg bin. Al­so NACH mei­ner Him­mel­fahrt.“

Der Schwei­zer Mu­si­ker DJ Bo­Bo (48) plant zu sei­nem 25. Büh­nen­ju­bi­lä­um im nächs­ten Jahr ei­ne Kon­zert­rei­se durch meh­re­re Na­tio­nen. Al­lein in Deutsch­land wer­de er 24 Kon­zer­te ge­ben, teil­te er im Eu­ro­pa-Park in Rust mit. Dort star­tet im Ja­nu­ar 2017 sei­ne Welt­tour­nee zum Büh­nen­ju­bi­lä­um. Sie führt ihn durch Deutsch­land, die Schweiz und Ös­ter­reich, durch Nord- und Ost­eu­ro­pa so­wie nach Süd­ame­ri­ka. DJ Bo­Bo ali­as Pe­ter Re­né Bau­mann ist ei­ner der we­ni­gen Künst­ler des so­ge­nann­ten Eu­ro­dance-Phä­no­mens der 1990er Jah­re, die noch Lie­der schrei­ben und mit ih­ren Kon­zer­ten gro­ße Hal­len fül­len.

US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma (54) will nach dem En­de sei­ner Amts­zeit mit sei­ner Fa­mi­lie in der US-Haupt­stadt Wa­shing­ton woh­nen blei­ben – zu­min­dest vor­erst. „Wir wer­den ein paar Jah­re dort blei­ben müs­sen, so dass Sa­sha ih­re Schu­le be­en­den kann. Ein Wech­sel der High­school wä­re hart“, mein­te Oba­ma am Don­ners­tag (Orts­zeit) in ei­nem Ge­spräch mit Wäh­lern in Mil­wau­kee (US-Bun- des­staat Wis­con­sin), wie meh­re­re USMe­di­en be­rich­te­ten. Was da­nach pas­sie­re, sei noch nicht ent­schie­den. Oba­mas jüngs­te Toch­ter Sa­sha (14) geht der­zeit in die zehn­te Klas­se der „Sid­well Fri­ends School“und macht dort vor­aus­sicht­lich im Früh­jahr 2018 ih­ren Ab­schluss. Ih­re Schwes­ter Ma­lia (17) wird die High­school be­reits in die­sem Jahr be­en­den und dann aufs Col­le­ge ge­hen.

Jung-Schau­spie­le­rin Lea van Acken (17) ha­ben die Dreh­ar­bei­ten zum Ki­no­film „Das Ta­ge­buch der Anne Frank“teil­wei­se sehr mit­ge­nom­men. „Ich ha­be manch­mal ge­zwei­felt, ob ich Anne wirk­lich spie­len kann. Die größ­te Her­aus­for­de­rung war die Sze­ne im KZ, in der mir die Haa­re ab­ra­siert wur­den“, sag­te van Acken der „Bild“-Zei­tung (Frei­tag). „Das war für mich ein Akt der Bru­ta­li­tät und Ent­weib­li­chung. Ich woll­te dem Film aber die­se Au­then­ti­zi­tät ge­ben.“Der Film des Münch­ner Re­gis­seurs Hans St­ein­bich­ler läuft seit die­sem Don­ners­tag im Ki­no.

An­stren­gen­de Dreh­ar­bei­ten: Lea van Acken ist als Anne Frank im Ki­no zu se­hen. Fo­to: avs

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.