Aus dem Po­li­zei­be­richt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUEL -

Schran­ke igno­riert: Ges­tern mor­gen kurz vor 6 Uhr über­quer­te ein Fuß­gän­ger, der ein Fahr­rad schob, den Bahn­über­gang in der Sulz­ba­cher Stra­ße in Gag­ge­nau in Rich­tung Haupt­stra­ße, trotz ge­schlos­se­ner Bahn­schran­ke und Rot­licht. Er be­fand sich gera­de auf dem Stra­ßen­bahn­gleis, als sich die Murg­tal­bahn von Gag­ge­nau kom­mend nä­her­te. Der Zug­füh­rer lei­te­te bei Er­ken­nen der dun­kel ge­klei­de­ten Per­son ei­ne Ge­fah­ren­brem­sung ein und kol­li­dier­te leicht mit dem Hin­ter­rad des Fahr­ra­des, wel­ches ge­gen den Fuß­gän­ger ge­drückt wur­de. Der Fuß­gän­ger ent­fern­te sich un­be­ein­druckt in Rich­tung Haupt­stra­ße und konn­te im Zu­ge der so­for­ti­gen Fahn­dung fest­ge­stellt wer­den. Er war stark al­ko­ho­li­siert und führ­te sein be­schä­dig­tes Fahr­rad noch mit sich. Glück­li­cher­wei­se wur­de durch die Ge­fah­ren­brem­sung kein Fahr­gast ver­letzt. Die Murg­tal­bahn war zur Hälf­te mit Fahr­gäs­ten be­setzt. Der Fuß­gän­ger blieb eben­falls un­ver­letzt. Auf An­ord­nung des Be­reit­schafts­rich­ters wur­de er in Ge­wahr­sam ge­nom­men und ei­ne Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Der 58-jäh­ri­ge Fuß­gän­ger wird we­gen ge­fähr­li­chen Ein­griffs in den Bahnverkehr an­ge­zeigt.

Au­to kipp­te um: Am Frei­tag ge­gen 22.30 Uhr be­fuhr ei­ne 32-jäh­ri­ge Au­to­fah­re­rin die B 462 von Ras­tatt kom­mend in Rich­tung Gag­ge­nau. Kurz vor der Tank­stel­le Rau­en­tal kam die deut­lich un­ter Al­ko­hol­ein­fluss – über 1,5 Pro­mil­le – ste­hen­de Da­me mit ih­rem Pkw von der Fahr­bahn ab, schlit­ter­te ei­ni­ge Me­ter auf der Leit­plan­ke ent­lang und kipp­te schließ­lich auf die Sei­te. Die Fah­re­rin war zu­nächst ein­ge­klemmt, konn­te sich je­doch mit reich­lich Mü­he selbst be­frei­en. Auf­grund meh­re­rer Prel­lun­gen wur­de sie zur Über­wa­chung in ein Kran­ken­haus ge­bracht. Am Pkw ent­stand To­tal­scha­den. Auch die Leit­plan­ke, ein Ver­kehrs­schild und die Preis­ta­fel der Tank­stel­le wur­den be­schä­digt.

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