Viel Ver­trau­en in den „Neu­en“

Coach Oral er­hält Drei­jah­res­ver­trag beim KSC

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Pe­ter Tre­bing

Wie man auf­steigt, das weiß To­mas Oral ganz ge­nau. Und auch die Rol­le als Ret­ter be­herrscht der Mann, der im Som­mer die Nach­fol­ge von Mar­kus Kauc­zin­ski an­tre­ten wird. In der ver­gan­ge­nen Wo­che gab der KSC die Ver­pflich­tung von Oral be­kannt. Ei­ne mu­ti­ge Ent­schei­dung des Ver­eins. Vor al­lem vor dem Hin­ter­grund, dass man den neu­en Chef­coach mit ei­nem Drei­jah­res­ver­trag aus­ge­stat­tet hat. Ein ge­wal­ti­ger Ver­trau­ens­vor­schuss, den Oral da­mit be­kom­men hat. „Wir sind si­cher, dass er her­vor­ra­gend zum KSC passt“, meint bei­spiels­wei­se Sport­di­rek­tor Jens Todt. Und Prä­si­dent In­go Wel­len­reu­ther be­grün­det die Oral-Ver­pflich­tung so: „Wir wa­ren auf der Su­che nach ei­nem Trai­ner, der sich mit Lei­den­schaft ei­ner Auf­ga­be ver­schreibt. Der jun­ge Spie­ler ent­wi­ckeln und för­dern kann und schon wich­ti­ge Er­fah­run­gen ge­sam­melt hat.“Sei­ne er­folg­reichs­te Zeit als Trai­ner hat­te To­mas Oral zwei­fel­los in sei­ner ers­ten Pha­se beim FSV Frank­furt. Als Trai­ner der zwei­ten und spä­ter der ers­ten Mann­schaft schaff­te er sechs Auf­stie­ge in sechs Jah­ren – und dies oh­ne Trai­ner­li­zenz. Die mach­te er erst im April 2010. Als Coach des Re­gio­nal­li­gis­ten RB Leip­zig ver­pass­te er 2010/11 den Auf­stieg in die Drit­te Li­ga, den da­ma­li­gen Zweit­li­gis­ten FC In­gol­stadt 04 ret­te­te er vor dem Ab­stieg (2011/12). Dies ge­lang ihm auch in der ver­gan­ge­nen Sai­son bei sei­nem zwei­ten En­ga­ge­ment beim FSV Frank­furt. Doch auch in die­ser Run­de kämpft er mit den Hes­sen ums sport­li­che Über­le­ben in der Zwei­ten Bun­des­li­ga. Ob er des­halb bis zum letz­ten Spiel­tag auf der FSV-Trai­ner­bank sit­zen darf, ist frag­lich. Dass er dies ab Som­mer beim KSC tun wird, ist da­ge­gen in­zwi­schen „amt­lich“.

Ge­gen den 1. FC Hei­den­heim in der Start­elf des KSC: Kee­per Re­né Voll­ath. Fo­to: GES/Prang

Ab Som­mer auf der KSC-Trai­ner­bank: To­mas Oral, der­zeit noch beim FSV Frank­furt. Fo­to: dpa

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