Sport­kom­men­tar

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT -

Pa­ris, Istan­bul, Brüssel – das sind nur drei von vie­len Städ­ten, die in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten Zie­le von An­schlä­gen wa­ren. Der Ter­ror ist all­ge­gen­wär­tig, si­che­re Or­te scheint es kaum noch zu ge­ben. Ein ab­so­lu­ter Schutz vor den Ku­geln und Bom­ben der At­ten­tä­ter, den kann und wird es nicht ge­ben. Po­li­ti­ker, Ge­heim­diens­te, Po­li­zei und Jus­tiz sind ex­trem ge­for­dert im Kampf ge­gen die­se neue, bru­ta­le Gei­ßel der Mensch­heit. Ei­ne un­be­re­chen­ba­re Ge­fahr, denn zu­schla­gen kön­nen die Ter­ro­ris­ten je­der­zeit und an je­dem Ort. Ganz be­son­ders dort, wo sich vie­le Men­schen auf re­la­tiv klei­nem Raum auf­hal­ten. Sport­are­nen bil­den da kei­ne Aus­nah­me. Die Län­der­spiel­ab­sa­ge der Bel­gi­er in der ver­gan­ge­nen Wo­che und die Ver­le­gung des Spiels nach Por­tu­gal war al­so nur lo­gisch, die Ge­fahr war ein­fach zu groß. Ähn­li­ches ist auch der DFBElf schon be­kannt – in Han­no­ver muss­ten die Zu­schau­er im ver­gan­ge­nen No­vem­ber we­gen ei­ner „kon­kre­ten Ge­fah­ren­la­ge“den Heim­weg an­tre­ten, die Par­tie ge­gen die Nie­der­lan­de wur­de nicht an­ge­pfif­fen. „Sa­fe­ty first“– Si­cher­heit zu­erst, heißt es selbst im Zwei­fels­fall. Und dies ist gut so, Men­schen­le­ben sind zu kost­bar, um sie aufs Spiel zu set­zen. Trotz­dem sind die Si­gna­le der Po­li­tik in Sa­chen Sport ein­deu­tig, wenn es bei-

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