Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - avs

Bru­ce Springs­teen hat aus Pro­test ge­gen ein dis­kri­mi­nie­ren­des Ge­setz ein Kon­zert in Gre­ens­bo­ro in North Ca­ro­li­na kurz­fris­tig ab­ge­sagt. In ei­ner Mit­tei­lung auf sei­ner Web­sei­te er­klär­te der Rock­mu­si­ker, er und sei­ne Band woll­ten sich mit je­nen so­li­da­risch zei­gen, die für Frei­heit kämp­fen. Mit ei­nem neu­en Ge­setz, das un­ter an­de­rem die Ein­rich­tung von Unisex-Toi­let­ten ver­hin­dert und da­mit die Rech­te von Trans­se­xu­el­len ein­schränkt, wird North Ca­ro­li­na von Pro­mis, Fir­men und Ver­bän­den hef­tig kri­ti­siert.

Axel Ro­se, Front­mann der US-Rock­band Guns N‘ Ro­ses, wird die nächs­ten Come­backKon­zer­te mit Gips­ver­band be­strei­ten. Er ha­be sich beim ers­ten Über­ra­schungs­kon­zert vor ei­ner Wo­che den Fuß ge­bro­chen, teil­te der 54-Jäh­ri­ge mit. „Das hier kann pas­sie­ren, wenn man et­was tut, was man fast 23 Jah­re lang nicht ge­macht hat“, schrieb Ro­se. Der Sän­ger war am Frei­tag ver­gan­ge­ner Wo­che erst­mals seit 1993 wie­der ge­mein­sam mit Gi­tar­rist Slash im le­gen­dä­ren Club „Trou­ba­dour“in Los An­ge­les auf­ge­tre­ten, wo der Auf­stieg von Guns N‘ Ro­ses be­gon­nen hat­te. Sei­ne Or­tho­pä­din Ra­chel Tri­che sag­te in ei­nem Vi­deo le­dig­lich, Ro­se dür­fe die nächs­ten vier Wo­chen den Fuß nicht be­las­ten. Doch wer­de die Büh­ne um­ge­stal­tet, da­mit er trotz­dem wei­ter­hin auf­tre­ten kön­ne. Auf sei­ne be­rühm­ten Sprints quer über die Büh­ne wird der 54-Jäh­ri­ge al­so einst­wei­len ver­zich­ten müs­sen.

Rod Ste­wart, bri­ti­scher Rock­star (71) ist mit dem re­pu­bli­ka­ni­schen US-Prä­si­dent­schafts­be­wer­ber Do­nald Trump be­freun­det. „Wir ken­nen uns ganz gut, in Palm Beach, Flo­ri­da, woh­nen wir in der­sel­ben Stra­ße. Ich ha­be so­gar Sil­ves­ter bei Do­nald ge­fei­ert“, sag­te Ste­wart der „Ber­li­ner Mor­gen­post“. Ob Trump ein gu­ter Prä­si­dent wä­re? „Pfff, schwer zu be­ur­tei­len. Er ist ein net­ter Kerl, aber der Ge­dan­ke hat schon et­was Be­ängs­ti­gen­des. Wenn er sich mit ge­schei­ten Leu­ten um­gibt, könn­te es klap­pen.“Als Ro­nald Rea­gan da­mals Prä­si­dent ge­wor­den sei, ein ehe­ma­li­ger Schau­spie­ler, da hät­ten auch al­le ge­lacht. Er be­zweif­le je­doch, dass Trump es wirk­lich schaf­fe.

Tom Tykwer, deut­scher Film­re­gis­seur (50), hält we­nig von der The­se, in Deutsch­land wür­den kei­ne gu­ten Se­ri­en ge­dreht. „Ach, da muss man mal die Kir­che im Dorf las­sen!“, sag­te Tykwer der „Süd­deut­schen Zei­tung“. „Wir fan­gen doch ge­ra­de erst an.“Man dür­fe nicht un­ter­schät­zen, dass Deutsch­land ein ei­ni­ger­ma­ßen sta­bi­les Fern­seh­sys­tem ha­be, das nicht so un­ter Zug­zwang ste­he wie in an­de­ren Län­dern. „Es ist ja nicht so, dass die Leu­te der ARD oder dem ZDF scha­ren­wei­se weg­lau­fen.“Die Pri­vat­sen­der hät­ten da schon eher ein Pro­blem. Die mo­der­nen Se­ri­en hät­ten ei­nen Er­zähl­fluss, der in den Wer­be­pau­sen ein­fach nicht rein­passt.

Hei­ke Ma­katsch (44) ver­öf­fent­licht ei­ne zwei­te CD mit Kin­der­lie­dern. Das kün­dig­te die Schau­spie­le­rin in der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung an. 2009 hat­te die frü­he­re Vi­va-Mo­de­ra­to­rin ge­mein­sam mit Max Schrö­der die CD „Die schöns­ten Kin­der­lie­der“auf­ge­nom­men. „Ich mag ger­ne Ka­nons, das fin­den Kin­der auch su­per“, sag­te die zwei­fa­che Mut­ter. „Zwei­stim­mi­ge Lie­der ma­chen auch Spaß. Am En­de gilt: Je pop­pi­ger ein Kin­der­lied ist, des­to bes­ser.“

Fo­to: avs

Singt gern Ka­nons und nimmt Kin­der­lie­der auf: Schau­spie­le­rin Hei­ke Ma­katsch.

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