Wer ret­tet den Pa­pa­gei Ro­sa­lin­de?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - Wolf­gang We­ber

spä­ter sorg­te dann ein Schim­pan­se in der Se­rie „Un­ser Char­ly“für al­ler­lei drol­li­ge Ver­wick­lun­gen. Und dann war da na­tür­lich noch Pip­pi Langs­trumpf. Er­in­nern Sie sich an al­le ih­re Tie­re? Klar, da wa­ren der klei­ne Af­fe „Herr Nils­son“und das ge­punk­te­te Pferd „Klei­ner On­kel“. Doch es gab noch ein (nicht ganz so be­rühm­tes) Tier: Den Pa­pa­gei Ro­sa­lin­de. Im Film „Pip­pi in Ta­kaTu­ka-Land“ist der ge­sprä­chi­ge Vo­gel ge­mein­sam mit Pip­pis Va­ter in ei­nem Turm­ver­lies ein­ge­sperrt und soll aus­plau­dern, was der See­räu­ber in der Nacht träumt. Die­ser in­zwi­schen 49-jäh­ri­ge Pa­pa­gei, der im rich­ti­gen Le­ben auf den Na­men Dou­glas hört, ist nun ernst­haft in Ge­fahr, ein­ge­schlä­fert zu wer­den. Das schwe­di­sche Land­wirt­schafts­amt hat be­fun­den, dass der Vo­gel un­be­dingt ei­nen grö­ße­ren Kä­fig braucht. Doch der klei­ne Rep­ti­li­en­zoo, in dem Ro­sa­lin­de ali­as Dou­glas seit zehn Jah­ren lebt, hat da­für im In­nen­raum kei­nen Platz. Und drau­ßen wür­de der Vo­gel er­frie­ren. Zoo­di­rek­tor Frank Mad­sen hofft nun, dass sich ei­ne Pri­vat­per­son des Vo­gels und sei­ner Ge­fähr­tin an­nimmt. Wer die­se Pri­vat­per­son sein könn­te? Wir dach­ten da ein som­mer­spros­si­ges Mäd­chen, des­sen ro­te Haa­re zu zwei ab­ste­hen­den Zöp­fen ge­floch­ten sind. Bit­te hilf, Pip­pi! Nur noch die­ses ei­ne Mal.

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