Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs

(34) taucht ab, wenn ein „Tat­ort“mit ihr im Fern­se­hen läuft. „Oft ver­su­che ich, nicht im Land zu sein oder zu­min­dest an ei­nem Ort, an dem es die Leu­te nicht küm­mert“, sag­te die Schau­spie­le­rin („Kein­ohr­ha­sen“) der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“. „Die Vor­stel­lung, dass ge­ra­de acht Mil­lio­nen Men­schen die­sen Film schau­en und ei­ne Mei­nung da­zu ha­ben, macht mich to­tal kir­re.“Der nächs­te „Tat­ort“mit Tschirner „Der treue Roy“läuft kom­men­de Wo­che Sonn­tag (24. April, 20.15 Uhr) im Ers­ten. Tschirners Kri­mi­nal­kol­le­ge im Team Wei­mar ist Schau­spie­ler Christian Ul­men (40). Ihn kennt Tschirner seit vie­len Jah­ren und fand ihn an­fangs et­was be­ängs­ti­gend: „Weil er so schlau war, hat­te ich eher ein biss­chen Schiss vor ihm“, sag­te Tschirner. „Auch in den ers­ten Jah­ren un­se­rer Zu­sam­men­ar­beit ha­be ich lan­ge ge­braucht, um zu ver­ste­hen, dass er mich wirk­lich mag und schätzt.“

(43) ver­misst in Deutsch­land die Be­reit­schaft, für gu­tes Essen Geld aus­zu­ge­ben. „Die Deut­schen ge­ben eu­ro­pa­weit das meis­te Geld für Kü­chen aus, aber das we­nigs­te für Le­bens­mit­tel“, sag­te er dem Nach­rich­ten­ma­ga­zin „Fo­cus“. Zwar wür­den sich die Men­schen hier­zu­lan­de „die geils­ten Mes­ser, die bes­ten Töp­fe“an­schaf­fen, schli­chen dann aber zum Dis­coun­ter. Sei­ne Auf­trit­te als Fern­seh­koch sieht Hens­s­ler da­her auch als Er­zie­hungs­auf­trag.

im Pech: Der In­ter­pret des Welt­hits „Don‘t wor­ry, be hap­py“ist an Bor­re­lio­se er­krankt und hat sei­ne Eu­ro­pa­tour­nee des­halb ab­ge­sagt. Das be­stä­tig­te der Kon­zert­ver­an­stal­ter Mün­chen­Mu­sik am Frei­tag auf An­fra­ge. Der 66-Jäh­ri­ge müs­se sich jetzt Zeit neh­men, um sich aus­zu­ku­rie­ren, sag­te ei­ne Spre­che­rin des Kon­zert­ver­an­stal­ters. Bei der Tour­nee mit dem Ti­tel „Bob­by McFer­rin loves Bra­zil“wa­ren in Deutsch­land Auf­trit­te in Dort­mund (17. Ju­ni), Lud­wigs­ha­fen (18. Ju­ni), Berlin (20. Ju­ni) so­wie in München (25. Ju­ni) ge­plant. Car­pen­da­le und frü­her „Lan­d­arzt“im ZDF, sag­te: „Wir sind durch un­se­re Be­ru­fe viel ge­trennt. Wenn viel Ei­fer­sucht im Spiel wä­re, wür­den wir uns das Le­ben zur Höl­le ma­chen. Wenn du dich mo­na­te­lang nur an Wo­che­n­en­den siehst, muss Ver­trau­en da sein.“

(54) fühlt sich beim An­blick sei­nes Plat­ten­spie­lers an sei­ne Ju­gend er­in­nert. „Ich ken­ne nie­man­den mei­nes Al­ters, der nicht vol­ler Lie­be von sei­nem ers­ten Plat­ten­spie­ler spricht“, er­zähl­te der Schau­spie­ler („Po­li­zei­ruf 110“) dem „Süd­deut­sche Zei­tung Ma­ga­zin“. „Auf die­sem hat­te ich die Bands ge­hört, die von ei­nem Tag auf den an­de­ren mein Le­ben ver­än­der­ten und an mei­ner Statt her­aus­brüll­ten, wo­für mir Wor­te und Tö­ne ge­fehlt hat­ten.“Vor we­ni­gen Jah­ren kauf­te er sich spon­tan „aus Rüh­rung und po­chen­der Wie­der­se­hens­freu­de“ei­nen Du­al-Plat­ten­kof­fer. Die­ser hel­fe ihm zur­zeit auch über den Tod sei­nes Ju­gend-Idols Da­vid Bo­wie hin­weg.

Beim An­blick sei­nes Plat­ten­spie­lers denkt er an sei­ne Ju­gend: Mat­thi­as Brandt. Foto: avs

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