In­di­vi­du­ell im Rah­men

Für je­den An­spruch und Ge­schmack zu ha­ben

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Bauen Wohnen Modernisieren -

S age und schrei­be 95 Pro­zent al­ler in Deutsch­land pro­du­zier­ten Fens­ter wer­den in­di­vi­du­ell nach Kun­den­wunsch und pas­send zur je­wei­li­gen Raum­si­tua­ti­on ge­fer­tigt wer­den. „Die Fens­ter- und Fas­sa­den­bran­che ist dar­auf spe­zia­li­siert, je­de mög­li­che Art und Form von Fens­tern, Haus­tü­ren und Fas­sa­den­ele­men­ten her­zu­stel­len. So ab­wechs­lungs­reich wie die heu­ti­ge Ar­chi­tek­tur ist auch der mo­der­ne Fens­ter­bau“, er­klärt Ul­rich Tschorn, Ge­schäfts­füh­rer des Ver­ban­des Fens­ter + Fas­sa­de (VFF).

Ein durch­schnitt­li­ches Fens­ter be­steht bei ei­ner ein­fa­chen Aus­füh­rung mit Blend­rah­men, Flü­gel, Ver­gla­sung, Glas­leis­ten, Be­schlä­gen, Schrau­ben und wei­te­ren Zu­be­hör­tei­len be­reits aus rund 60 Ein­zel­tei­len, die al­le mit­ein­an­der per­fekt har­mo­nie­ren müs­sen. Nur fünf Pro­zent al­ler Fens­ter in Deutsch­land wer­den fer­tig zum Kauf an­ge­bo­ten: Ge­fragt sind in­di­vi­du­el­le, zu Haus oder Woh­nung pas­sen­de Ma­ße, Auf­tei­lun­gen und Aus­stat­tun­gen, die ex­tra an­ge­fer­tigt wer­den müs­sen.

„Über­setzt heißt das: Man geht nicht in den La­den, um ein fer­ti­ges Fens­ter zu kau­fen, son­dern man be­stellt es und es wird den ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen und Vor­stel­lun­gen ent­spre­chend mit viel tech­ni­schem Know-how ge­fer­tigt. Das gilt so­wohl für den mo­der­nen Haus- und Woh­nungs­bau als auch für Mo­der­ni­sie­rungs­maß­nah­men bis hin zum bei dem häu­fig Fens­ter mit Spros­sen ein­ge­setzt wer­den“, so Tschorn.

Das ein­heit­li­che Aus­se­hen frü­he­rer Zei­ten ist längst pas­sé: Heu­te wer­den Ge­bäu­de von Jahr zu Jahr schi­cker und ein­zig­ar­ti­ger. Wäh­rend Fens­ter frü­her eher ei­nen Schieß­schar­ten ähn­li­chen Cha­rak­ter hat­ten, sind heu­te licht­durch­flu­te­te Räu­me und dem­ent­spre­chend ho­he Gla­s­an­tei­le ge­fragt. „Die Mög­lich­kei­ten, die der Fens­ter­bau­er an­bie­tet, sind da­bei wirk­lich man­nig­fal­tig“, be­kräf­tigt Tschorn.

Bo­den­tie­fe Fens­ter sind eben­so mach­bar, wie Ganz­gla­secken, gro­ße He­be-Schie­be-Tü­ren, ein­zig­ar­ti­ge Rund­fens­ter mit klei­nen oder gro­ßen Durch­mes­sern, Schrä­ge­le­men­te im Dach oder auch der klas­si­sche Win­ter­gar­ten, der heu­te in vie­len Far­ben und For­men da­her­kommt. „Apro­pos Far­ben: Nicht nur die Form­ge­bung lässt sich nach den ei­ge­nen Be­dürf­nis­sen be­stim­men, auch far­bi­ge Ak­zen­te sind bei Fens­tern und Fas­sa­den ge­fragt“, er­klärt der VFF-Ge­schäfts­füh­rer.

An­ge­fer­tigt wer­den kön­nen heu­te Fens­ter und Tü­ren aus un­ter­schied­li­chen Ma­te­ria­li­en und mit reiz­vol­len Ober­flä­chen. Der Ein­satz von un­ter­schied­li­chen Glä­sern, die Maß­stä­be in Sa­chen Si­cher­heit, Schall­schutz, Son­nen­schutz und Wär­me­däm­mung set­zen, ist heu­te im Fens­ter- und Haus­tü­ren­bau gang und gä­be. VerDenk­mal­schutz, schie­de­ne Be­schlä­ge mit in­di­vi­du­el­len Fä­hig­kei­ten in Sa­chen Ein­bruch­hem­mung so­wie wirk­sa­me Be­schat­tun­gen und Lüf­tungs­va­ri­an­ten für je­den er­denk­li­chen Ein­satz­zweck run­den das rie­si­ge An­ge­bot ab.

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